Kinderkram
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Neues aus dem Elternleben

Kleines Lexikon der Weihnachtszeit

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Weihnachten mit Kindern ist einfach eine magische Zeit, oder? Die Vorfreude, die Lieder, die roten Wangen – es gibt doch nichts Schöneres, als einen Monat lang in glückliche Gesichter zu starren. Doch auch die festliche Zeit kann so ihre Tücken haben. Wir haben in knapper Form die allerwichtigsten unter ihnen zusammengestellt – in diesem Sinne: Frohe Weihnachten!

A wie Adventskranz flechten: Schönes Bastelprojekt, das sich bei der Durchführung als sperrige, pieksende und blutige Angelegenheit entpuppt. Die Beschmückung führt außerdem zu ästhetischen Grundsatzdiskussionen.

B wie Besuch auf dem Weihnachtsmarkt: Klingt idyllisch, besteht in der Praxis aber daraus, kleineren Kindern zwischen ausschließlich in Schwarz gekleideten Menschen panisch hinterherzurennen und mit größeren darüber zu diskutieren, ob sie noch einen Crèpe kaufen dürfen. Am Ende gehen alle halb erfroren heim.

G wie Geschenke: Materielle Zuwendungen, deren exorbitante Mengen auch dem Konsum gegenüber positiv eingestellten Eltern den Angstschweiß auf die Stirn treiben. Am liebsten verteilt durch Großeltern, die früher verkündet hatten „Apfel, Nuss und Mandelkern“ reichten als Geschenk aus.

P wie Plätzchenbacken: Buttrige Mehlschlacht, die bis zu dem Zeitpunkt schön ist, in dem es den Kleinen keinen Spaß mehr macht, sich Mühe zu geben – eine Zeitspanne, die je nach Alter von drei bis 45 Minuten reicht.

S wie Süßigkeiten: Aufputschmittel, vor denen es in der Weihnachtszeit kein Entrinnen gibt und die für überdrehte Kleinkinder sorgen, die vor 22.30 Uhr nicht einschlafen.

U wie Unangenehme Fragen: Tauchen regelmäßig auf und müssen umschifft werden. Beispiele: Wieso klingt der Nikolaus wie Onkel Theo? Wieso kaufst du ein Geschenk, wenn der Weihnachtsmann Geschenke bringt?

W wie Weihnachtsbaum schmücken: Ultimative Geduldsprobe mit folgenden Stufen: Übermotivation, Streit, Scherben, Geschrei – und dann: Fertigstellung ohne Kinder.