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Wende in Theaterkrise

Auch nach der Kündigung für Intendant Peter Spuhler in Karlsruhe bleiben Fragen offen

Der Rest ist Schweigen: Das abrupte Ende des Dramas um Peter Spuhler in Karlsruhe wird vom Kunstministerium mit auffallend knappen Sätzen kommuniziert.

Letzter Akt in langem Drama: Überraschend schnell wird nun die Amtszeit von Peter Spuhler als Generalintendant in Karlsruhe beendet. Der Verwaltungsrat hat in einer kurzfristig einberufenen Sondersitzung die sofortige Abberufung per außerordentlicher Kündigung beschlossen. Foto: Ralf Hirschberger picture alliance / Ralf Hirschberger/dpa-Zentralbild/dpa

Dass der Vorhang im Drama um Generalintendant Peter Spuhler jetzt so plötzlich fällt, hatte auch am Staatstheater offenbar niemand erwartet: Als am frühen Donnerstagnachmittag bekannt wurde, dass der Verwaltungsrat die sofortige Abberufung Spuhlers per außerordentlicher Kündigung beschlossen hatte, löste dies dem Vernehmen nach große Verblüffung aus.

Zwar war der wegen seiner Amtsführung in Ungnade gefallene Generalintendant kaum noch in Erscheinung getreten, seitdem das vorzeitige Aus für seine Amtszeit zum Ende dieser Saison beschlossen worden war.

Doch da seit Ende Mai seine Nachfolge geregelt und durch eine Abberufung Spuhlers zum 31. August auch eine Amtsübergabe abgesichert war, schien der Zeitdruck für eine baldige Einigung bei der Vertragsauflösung nicht mehr allzu groß. Daher wurde allseits schon mit einem Trennungsvollzug irgendwann im Herbst gerechnet.

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