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Holten zieht Bilanz nach einem Jahr

Chef der Kunsthalle Mannheim: „Das private Engagement ist auf jeden Fall bemerkenswert”

Von 2006 bis 2011 leitete Johann Holten den Kunstverein Heidelberg - anschließend wurde er Direktor der Kunsthalle Baden-Baden. Jetzt ist er Chef der Kunsthalle Mannheim. Im Interview vergleicht er seine bisherigen Stationen miteinander.

Leitet seit einem Jahr die Kunsthalle Mannheim: Johan Holten in seinem neuen Tätigkeitsbereich. Foto: Daniel Lukac/ Kunsthalle Mannheim

Johann Holten, 1976 in Kopenhagen geboren, war Tänzer und hat sich als Bühnenbildner betätigt, bevor er an der Humboldt-Universität Berlin ein Studium der Kunstgeschichte und Kulturwissenschaften absolvierte. Von 2006 bis 2011 leitetet er den Kunstverein Heidelberg, anschließend wurde er Direktor der Kunsthalle Baden-Baden. Vor einem Jahr, am 1. September 2019, trat er sein Amt als Chef der Kunsthalle Mannheim an. Im Gespräch mit Michael Hübl gibt er Auskunft über bisherige Erfahrungen und seine Pläne für die Zukunft.

Sie haben den Heidelberger Kunstverein geleitet, waren dann Direktor der Kunsthalle Baden-Baden – ist die neue Position so etwas wie eine Rückkehr in das Rhein-Neckar-Dreieck?
Holten

In der Tat ist es überraschend, welche Schleifen das Leben zieht. Jetzt bin ich seit 14 Jahren in einem nordbadischen Dreieck gewesen. Ich war acht Jahre in Baden-Baden und denke, dass ich dort viel erreicht habe, aber als dann hier plötzlich die Stelle ausgeschrieben wurde, dachte ich, dass es sowohl für Baden-Baden als auch für mich gut wäre weiterzugehen. Als interessante Erfahrung hat sich herausgestellt, dass vieles neu ist, es aber auch Momente der Rückkehr in alte Strukturen gibt. Zum Beispiel war ich erst kürzlich bei der Sitzung zur Auswahl des nächsten Kurators der nächsten Fotobiennale dabei.Schon in meiner Zeit in Heidelberg war ich in die Arbeit des Festivals involviert. So ist man einerseits in neuen Netzwerken und andererseits in alten. Mannheim ist aber eine ganz andere Stadt als Heidelberg, deshalb gibt es viele Netzwerke, die ich erst entdecken muss. Und dann sind ja Karlsruhe und Baden-Baden auch sehr nahe,so dass man auch da verfolgt, was läuft.

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