Von Donnerstag, 22. Februar, bis Sonntag, 25. Februar, lockt die art Karlsruhe wieder viele Kunstbegeisterte in die Messe Karlsruhe.
Von Donnerstag, 22. Februar, bis Sonntag, 25. Februar, lockt die art Karlsruhe wieder viele Kunstbegeisterte in die Messe Karlsruhe. | Foto: Jürgen Rösner

Dossier zur art KARLSRUHE

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Zahlreiche One-Artist-Shows, großzügige Skulpturenplätze sowie exklusive Sonderausstellungen – mit ihren Markenzeichen hat die art KARLSRUHE – Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst Erfolgsgeschichte geschrieben. Unter dem Slogan „Kunst. Raum. Emotion.“ präsentieren sich, vom 22. bis 25. Februar, 215 Galerien aus 15 Ländern in den Karlsruher Messehallen. Darüber hinaus schaffen 20 Skulpturenplätze raumgebende Situationen und laden zum Verweilen ein.

Exklusive Eindrücke in eigenem Dossier

Fotos, Artikel und Geschichten rund um die art KARLSRUHE haben die Badischen Neuesten Nachrichten in einem eigenen >>> Dossier zusammengefasst. Bitte hier auf das Foto klicken.


Ein virtueller Rundgang über die art KARLSRUHE 2018

Das Angebot der art KARLSRUHE – von der Klassischen Moderne bis zur allerjüngsten Gegenwartskunst – ist in den vier Messehallen schwerpunktmäßig strukturiert. Das erleichtert die Orientierung und bringt die Werke aus einer Zeitspanne von ungefähr 120 Jahren in den kunsthistorisch richtigen Ablauf.

 

 

Die Messe mit musealer Qualität

In Halle 3 werden die Besucher eingeladen, in die Welt der Klassischen Moderne einzutauchen. Vom deutschen Expressionismus, wie ihn Galerien wie Henze & Ketterer (Wichtrach bei Bern/Riehen bei Basel), Ludorff (Düsseldorf) oder Thole Rotermund (Hamburg) vertreten, bis zur internationalen Abstraktion à la Calder, Chillida, Corbusier, Feininger oder Picasso – die Pioniere ihrer Stilrichtungen sind in einer Vielzahl anzutreffen. Die Aussteller, darunter Koch-Westenhoff (Lübeck), Kunstkontor Möllers (Münster), Schlichtenmaier (Grafenau/Stuttgart) und Schwarzer (Düsseldorf), allein rund 70 in Halle 3, zeigen eine Vielfalt, wie sie selbst in Museen selten anzutreffen ist.

Vom Informel über die Zero-Bewegung bis hin zur Pop-Art

In Halle 3 sind auch Arbeiten vieler Künstler jener Nachkriegsgeneration zu sehen, die in den späten Vierzigern und den Fünfzigern das Informel erfunden haben. Die spontanen, gestischen Malereien dieser Zeit werden von Galerien wie Maulberger (München) und Zellermayer (Berlin) angeboten. In der gegenüberliegenden Halle 2 setzt sich die Präsentation ungegenständlicher Art fort, auch in der inhaltlichen Verlängerung bis in die Gegenwart. Galerien wie Baumgarten (Freiburg), Döbele (Mannheim/Dettelbach bei Würzburg) und Nothelfer (Berlin) gehören seit langem zu den Teilnehmern der art KARLSRUHE.

Halle 2, der Modernen Klassik (nach 1945) gewidmet, versammelt über 70 weitere Aussteller von Michael Schultz (Berlin) über Ernst Hilger (Wien) bis zu Meyer Riegger (Karlsruhe), die vom Informel über die Werke der Zero-Bewegung und der Pop-Art bis zu Strömungen aus dem Bereich der konkreten Kunst ein breites Spektrum etablierter Gegenwartskunst offerieren. Einige Galeristen stellen spezielle Positionen vor, etwa Realismus oder Neoexpressionismus, die seltener zu finden sind.

Frisch aus dem Atelier

Direkt nebenan, in Halle 1, werden nicht nur Sonderausstellungen und die Museumsmeile präsentiert, hier kann, dank Grafik, Fotografie und Multiple, durchaus Preisgünstiges erworben werden. Selbstverständlich lassen sich solche Schnäppchen teils auch in der dm-arena/Halle 4 machen, wo unter dem Rubrum „ContemporaryArt 21“ viele Arbeiten zu entdecken sind, die erst kürzlich entstanden.