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Preisvergabe zum Abschluss der Online-Ausgabe

Hauptpreis der ARD-Hörspieltage geht an „Einsteins Zunge“

Vieles war anders bei den diesjährigen ARD-Hörspieltagen. Wie immer wurden aber am Ende einige Preise verliehen.

In diesem Jahr nicht möglich: Das gemeinsame Hören der Wettbewerbsstücke und der öffentlichen Jurydiskussionen stand bisher im Zentrum der ARD-Hörspieltage im ZKM Karlsruhe. Foto: Peter A. Schmidt / SWR

Bei den ARD-Hörspieltagen, die in diesem Jahr nicht vor Ort im Karlsruher ZKM sondern nur online stattgefunden haben, ist der Hauptpreis an Christoph Buggerts Hörspiel „Einsteins Zunge. Aus dem Nachlass meines Bruders“ verliehen worden. Dies teilte der mitveranstaltende Südwestrundfunk (SWR) in seiner Abschlussmeldung mit.

Der Hauptpreis

Die fünfköpfige Jury unter Leitung der Filmemacherin Doris Dörrie und der Schauspielerin und Autorin Maryam Zaree vergab den Deutschen Hörspielpreis der ARD an diese Produktion des Liquid Penguin Ensemble für den Saarländischen Rundfunk (SR) und den Mitteldeutschen Rundfunk (mdr).

Das Stück erzählt aus der Sicht die Geschichte eines Mannes, der nach dem Tod seines Bruders Georg dessen Leben recherchiert und dabei feststellt, dass dieser sich intensiv mit Wissenschaft und Glauben beschäftigt hat und auf der Suche nach Antworten auf die großen Fragen des Lebens war.

Der Hauptpreis der ARD Hörspieltage ist mit 5.000 Euro dotiert und zudem mit der Ausstrahlung in den Kulturradios der beteiligten Sender verbunden. Da dies mit der Auszahlung von Wiederholungshonoraren an alle Beteiligten verbunden ist, gilt er als höchstdotierte Auszeichnung für Hörspiel im deutschsprachigen Raum.

Der Preis für die beste schauspielerische Leistung

Der mit 3.000 Euro dotierte Preis für die beste schauspielerische Leistung geht an die Schauspielerin Carina Wiese („Deutschland 89“, „Dark“, „Das schweigende Klassenzimmer“). Sie wird für ihre Darstellung der Hauptprotagonistin Steffi in der Radiokomödie „Die Entgiftung des Mannes“ (Produktion: mdr 2019) gewürdigt.

Der Publikumspreis

Der Publikumspreis in Höhe von 2.500 Euro ging an das Hörspiel „Hyperbolische Körper“ von Andrea Geißler nach Motiven aus Texten von Maryam Mirzakhani und Sofia Kowalewskaya, eine Produktion des hr.

Für den Deutschen Hörspielpreis der ARD konnten die Landesrundfunkanstalten der ARD, das Deutschlandradio sowie ORF und SRF jeweils ein Hörspiel einreichen. Bereits vor der Preisvergabe am Samstagabend waren die Preisträger des ARD PinNball für die freie Hörspielszene bekannt gegeben worden. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung geht an Vivien Schütz und Stefanie Heim für ihr Kurzhörspiel „Re:Produktion“.

Die Kinderhörspielpreise

Außerdem wurden im Rahmen der Hörspieltage der Deutsche Kinderhörspielpreis an Holly-Jane Rahlens für „Stella Menzel und der goldene Faden“ (Produktion: rbb/NDR) sowie der Kinderhörspielpreis der Stadt Karlsruhe an Frauke Angel für „Wir nannten ihn Tüte“ (Produktion: DLF Kultur) und an Robert Schoen für „Das Wunder von Narnia (1/2)“ (Produktion: SWR/NDR) vergeben. BNN

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