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Mitarbeiter solidarisch mit Karlsruher Theaterleuten

Auch aus Heidelberg kommt Kritik am Karlsruher Theaterintendanten Peter Spuhler

Der in Karlsruhe umstrittene Staatstheater-Chef Peter Spuhler gilt in Heidelberg als „Theaterretter”. Doch seine Amtsführung soll auch dort schon von Kontrollzwang und Wutanfällen geprägt gewesen sein.

Bekannt als Macher: Peter Spuhler (rechts) zu seiner Zeit als Intendant des Theaters Heidelberg, hier im Mai 2009 mit dem Architekten für den Umbau der Alten Feuerwache, Olaf Kley, beim Aufbau eines Theaterzeltes für das Opernensemble während der Sanierungszeit des Theaters. Foto: Ronald Wittek picture-alliance/ dpa

Die Krise am Staatstheater Karlsruhe hat auch in Heidelberg Wellen geschlagen. In der Neckarstadt war der Peter Spuhler vor seinem Wechsel nach Karlsruhe sechs Jahre lang als Intendant des Stadttheaters tätig gewesen. In dieser Zeit hatte er bundesweit viel Aufsehen erregt, unter anderem durch das Einwerben bürgerschaftlicher Spenden für Sanierung und Umbau des Stadttheaters.

Spuhler genießt in Heidelberg guten Ruf

Das Gebäude war im Oktober 2006 aus Sicherheitsgründen unvermittelt geschlossen worden. Der Vorstellungsbetrieb wurde dank schnell organisierter Ausweichspielstätten aufrechterhalten. 2009 begannen die Baumaßnahmen, im Oktober 2012 fand die Neueröffnung statt. Die Kosten werden auf knapp 70 Millionen Euro beziffert. Rund ein Drittel davon soll aus Spenden gekommen sein.

Dementsprechend gut ist der öffentliche Ruf, den Peter Spuhler in Heidelberg genießt. In einem dortigen Pressekommentar zur Karlsruher Theaterkrise wurde vor einigen Tagen der Eindruck vermittelt, „der quirlige Spuhler, der es nicht nur inhaltlich krachen lassen kann”, sei in „der Beamtenstadt” Karlsruhe vor allem wegen seines innovativen Programms angeeckt. Dies wiederum hat ehemalige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Spuhlers Zeit in Heidelberg alarmiert.

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