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Großer Aufwand für wenig Verdienst

Literatur-Übersetzer Fock aus Sinsheim lebt im Schatten der großen Autoren

Literaturübersetzer sind dem Leser meist unbekannt und werden nur mit einem Hinweis auf Seite eins erwähnt. Fest steht, dass es in diesem Beruf fast unmöglich ist, reich zu werden. Holger Fock berichtet dennoch mit Leidenschaft über seine Tätigkeit.

Sprachbrücken bauen: Übersetzer Holger Fock beschäftigt sich intensiv mit der französischen Gesellschaft. Foto: Foto: Dominik Ralser

Die Arbeit von Holger Fock führt ein Schattendasein. Nur eine kleingedruckte Erwähnung auf der ersten Seite eines Buches weist auf ihn hin. Fock übersetzt Literatur: hauptberuflich und gemeinsam mit seiner Frau Sabine Müller. Zu ihren Übersetzungen zählen „Ein Geheimnis“ von Philippe Grimbert, „Kompass“ und „Zone“ von Mathias Énard, „Taba-Taba“ von Patrick Deville oder „Aus der Deckung“ von David Lopez. Die Mühen sind groß, der Verdienst reicht gerade, um über die Runden zu kommen.

Holger Fock und Sabine Müller arbeiten in getrennten Büros im gleichen Haus in der Nähe von Sinsheim. Jeder arbeitet für sich parallel den Text durch. Das heißt, einer übersetzt, der andere korrigiert und redigiert. „Wenn wir im gleichen Büro wären, würden wir bestimmt diskutieren. Und das wäre zu zeitaufwändig“, sagt Fock.

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