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Rastatter Fruchthalle

Leiter der Städtischen Galerie Rastatt hört auf: Der Abschied wird leise

Peter Hank hat der Fruchthalle Rastatt zu einem viel beachteten Profil verholfen. 17 Jahre hat er dort die Städtische Galerie geleitet und hat in dieser Zeit immer wieder bemerkenswerte Ausstellungen eingerichtet. Ende des Jahres geht Hank in Ruhestand.

Verschaffte der Rastatter Fruchthalle Profil: 17 Jahre hat Peter Hank die dortige Städtische Galerie geleitet und sie zu einem Forum badischer Kunst gemacht. Zum Jahresende geht Hank in den Ruhestand. Foto: ARTIS - Uli Deck ARTIS - Uli Deck

Festakt abgesagt, Pressekonferenz ebenso: Peter Hank wird sich zum Jahresende ganz leise von seinem Amt verabschieden. Dabei wäre ihm in pandemisch unbelasteten Zeiten sicher eine feierliche Zeremonie zuteil geworden. Hat ihm doch die Stadt Rastatt, ja die Region einiges zu verdanken. 17 Jahre lang hat Hank die Städtische Galerie Fruchthalle geleitet und ihr weit über den lokalen Radius hinaus Anerkennung verschafft. Immer wieder sind ihm wichtige Ausstellungen renommierter Künstler gelungen.

Seine jüngste, letzte und wegen Covid-19 aktuell nicht zu besuchende Ausstellung mit einer Auswahl an Werken der Rastatter Sammlungen zeigt obendrein, dass Hank die Erweiterung der Kunstbestände mit Sinn für das Besondere betrieben hat. Als er etwa von der Wilhelm-Loth-Stiftung das Angebot erhielt, aus dem Nachlass des 1993 verstorbenen Bildhauers Stücke für Rastatt auszuwählen, entschied er sich für eine Fotoarbeit und einen realistisch modellierten weiblichen Torso. Das ist deshalb außergewöhnlich, weil man von Loth meistens nur stark abstrahierende Plastiken zu sehen bekommt.

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