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Handwerk trifft Kunst

Neuer Geschäftsführer will Karlsruher Majolika in ein hybrides Unternehmen verwandeln

Auch nach dem Rückzug von Markus Lüpertz geht es bei der Karlsruher Majolika weiter. Klaus Gutkowski, der neue Geschäftsführer, möchte die Manufaktur in ein „hybrides Unternehmen“ umwandeln, in dem Handwerker ihre Kenntnisse erweitern können und Künstler ideale Arbeitsbedingungen vorfinden.

Zukunftspläne: Der neue Geschäftsführer Klaus Gutkowski möchte die Manufaktur zu einem Ort machen, an dem Handwerker ihre Kenntnisse erweitern können und Künstler ideale Arbeitsbedingungen vorfinden. Foto: Uli Deck/dpa

Sie ist ein Markstein badischer Kulturgeschichte: Die Karlsruher Majolika wurde Anfang des 20. Jahrhunderts mit Mitteln aus der Privatschatulle von Großherzog Friedrich I. von Baden gegründet, erlebte in den 1920er-Jahren eine Blütezeit, war aber immer auch wieder von Krisen gebeutelt.

Die Ankündigung des Malers, Bildhauers und Poeten Markus Lüpertz, er werde seine für die Karlsruher Unterpflasterstraßenbahn (UStrab) vorgesehenen Keramiktafeln nicht bei der Majolika fertigen, bedeutete da einen weiteren Tiefschlag. Ein Image-Schaden, auch wenn man sich offiziell in gegenseitigem Einverständnis getrennt hat.

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