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Podiumsdiskussion in Karlsruhe

Nur jeder dritte Künstler verdient mehr als 5.000 Euro im Jahr

Corona hat viele Künstler in eine tiefe Krise gestürzt. Gestützt werden die prekären Verhältnisse oft durch das Festhalten am Ideal der Unabhängigkeit. Dies ergab eine Podiumsdiskussion des BBK Karlsruhe.

So kennt die Öffentlichkeit den Kunstmarkt: Für Werke berühmter Künstler werden Millionen bezahlt wie hier für ein Gemälde von Joan Miro bei Sotheby's in London. Weniger bekannt ist, wie prekär die tatsächlichen Arbeitsbedingungen in der Bildenden Kunst sind. Foto: Amer Ghazzal picture alliance/dpa/SOPA Images via ZUMA Wire

Bei Kunstauktionen wird mit Millionenbeträgen hantiert. Doch mit diesem glamourösen Bild hat die Lebenswirklichkeit der bildenden Künstlerinnen und Künstler nichts zu tun. Rund zwei Drittel von ihnen (65 Prozent) erzielen mit künstlerischen Tätigkeiten nicht mehr als 5.000 Euro Einnahmen im Jahr.

Diese und andere bestürzende Zahlen kamen auf den Tisch im Rahmen einer Online-Podiumsdiskussion des Karlsruher BBK (Bezirksverband Bildender Künstlerinnen und Künstler) mit dem bezeichnenden Titel „The art of living from art“ (Die Kunst, von Kunst zu leben).

Diskussionsbeiträge aus Karlsruhe, aber auch aus Stuttgart und Hamburg lenkten den Blick auf eine in der Öffentlichkeit kaum präsente wirtschaftliche Schieflage: Künstlerinnen und Künstler tragen durch ihre Arbeit viel zum Ambiente und zum Ruf einer Stadt bei, müssen sich diese Arbeit aber über andere Quellen finanzieren.

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