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Neue Hoffnung in Karlsruhe

Trennung von Generalintendant Spuhler soll Führungskrise am Badischen Staatstheater beenden

Paukenschlag in der Führungskrise am Staatstheater Karlsruhe: Mit der angekündigten Trennung von Generalintendant Spuhler legt die Spitze des Verwaltungsrats eine Kehrtwende hin.

Peter Spuhler, Generalintendant des Badischen Staatstheaters Karlsruhe. Sein Abgang soll die Führungskrise beenden. Foto: Uli Deck

Der für seinen autoritären Führungsstil heftig kritisierte Generalintendant Peter Spuhler (55) wird nun doch nicht in eine dritte Amtszeit von 2021 bis 2026 gehen. Kunstministerin Theresia Bauer (Die Grünen) und der Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup (SPD) haben mitgeteilt, dem Verwaltungsrat eine entsprechende Auflösung der erst im Mai 2019 vereinbarten Vertragsverlängerung vorzuschlagen. Über die Details hierzu wolle man mit Spuhler verhandeln, hieß es.

Grundsätzlich sei der Theaterchef zu einer einvernehmlichen Trennung bereit. Demnach würde Spuhler noch bis zum Ende der laufenden Saison im Amt bleiben. Die Bedingungen für die Vertragsaufhebung seien noch zu verhandeln, so die Mitteilung. Wie viel die vorzeitige Trennung kosten wird, ist also noch offen.

Mit der nun verkündeten Entscheidung vollziehen Bauer und Mentrup als Vorsitzende des Verwaltungsrats eine Kehrtwende ihrer bislang offiziell kommunizierten Haltung.

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