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Berliner Schaubühne will langfristigen Plan

Theater in Karlsruhe und Pforzheim kritisieren erneute Schließung

Die Theater kritisieren die erneute Schließung ihrer Bühnen. Doch während einige gleich weiterspielen wollen, plädieren andere für mehr Planbarkeit.

Theaterregisseur Thomas Ostermeier, aufgenommen bei einem Mediengespräch für das Musical „Richard III“ in Seoul. Ostermeier wünscht sich für die Bühnen in Deutschland mehr Planbarkeit. (zu dpa „Regisseur Ostermeier: Theater notfalls den Winter schließen") Foto: ---/YNA/dpa

Schnell wieder öffnen – oder langfristig schließen und später dafür stärker durchstarten? Die Theaterszene reagiert unterschiedlich auf die erneute Schließung aufgrund der Corona-Verordnungen. Überwiegend wird heftiger Protest geäußert. Der Kabarettist und Schauspieler Dieter Hallervorden (85) geht sogar juristisch dagegen vor.

Hallervorden ist Leiter des Schlosspark Theaters in Berlin. Gegen die Theaterschließung habe er einen Eilantrag beim Verwaltungsgericht eingereicht, erklärte Hallervorden. Er berufe sich dabei auf die Freiheit der Kunst, die im Gegensatz zur Freiheit der Berufsausübung keine Einschränkungen kenne. Zuvor hatte die „FAZ“ darüber berichtet.

Deutliche Kritik an der erneuten Schließung haben bereits etliche Theaterleute geäußert. So verweist der Stuttgarter Generalmusikdirektor Cornelius Meister in einem Schreiben auf die „immer wieder verfeinerten Hygiene-Konzepte“ und die „Vernunft aller Beteiligten“, dank der Theater sich „bisher nicht als Seuchenherde“ erwiesen hätten.

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