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Austausch im Netz

Vorbereitung auf die Zeit nach Corona: Kulturregion Karlsruhe schafft digitale Begegnungsorte für Akteure

Die Kulturszene lebt von Austausch und Vernetzung. Um dies zu erleichtern, hat die Kulturregion Karlsruhe nun ein neues Diskussionsforum gestartet, das zunächst rein digital angeboten wird.

Die Kulturregion Karlsruhe startet die neuen Formate Kulturlounge und Kulturkonferenz. Hier das Studio. Foto: Kulturregion Karlsruhe

Derzeit lebt Kultur fast ausschließlich digital. Sobald es die Pandemie zulässt, wollen Kulturschaffende jedoch bereit sein, sofort wieder durchzustarten. Deshalb stehen sie in regem Austausch untereinander. Solidarität und Vernetzung werden großgeschrieben. Um dieser Vernetzung eine Plattform zu bieten, hat die Kulturregion Karlsruhe ein neues Format eingeführt: die Kulturlounge.

Sie soll als virtueller Begegnungsraum dienen und monatlich stattfinden. Bei jedem Termin wird ein anderes aktuelles Thema aufgriffen, mit dem verschiedene Zielgruppen angesprochen werden.

So gab es – nach einem ersten internen Test – bereits eine Ausgabe, in der junge Menschen aus der Region sowie lokale Kulturverwaltungen auf Einladung teilnahmen, um über die Aktualität von Kultur zu diskutieren.

Impulsvorträge und Gesprächsrunden

Unter dem Titel „Ich finde, Kultur muss dem Zeitgeist entsprechen“ gab es zunächst Impulsvorträge, die Gesprächsstoff für die „Breakoutsessions“ lieferten: In kleinen Gruppen sprachen die Teilnehmenden über ihre Erwartungen an die Kultur in der Region und wie sie zukünftig in deren Gestaltung eingebunden werden wollen. Am Ende wurden die zusammengetragenen Ergebnisse mit dem gesamten Gremium besprochen.

Die Idee für den Begegnungsraum stammt von der Künstlerin und Musikpädagogin Marta Schmidt und dem Geschäftsführer der Kulturregion Karlsruhe Volkmar Baumgärtner. Beide bilden seit September 2020 ein Kulturmanager-Tandem. „In der Lounge sollen sich Kulturakteure in einer entspannten Atmosphäre informieren, austauschen und vernetzen können“, erklärt Marta Schmidt im Gespräch.

„Der Charme ist, dass man sich von überall aus zuschalten kann, wenn das Thema interessant für einen ist“, sagt Baumgärtner. Durch den Erfahrungsaustausch und die Bedarfsabfragen soll die regionale Kultur langfristig neu gestaltet werden. Hierfür wurde die Kulturkonferenz geschaffen, die Ergebnisse aus den Kulturlounge-Terminen künftig jährlich aufgreifen will.

Erste Konferenz im Baden-Badener E-Werk

Die erste Kulturkonferenz ist für Freitag, 23. April, ab 15 Uhr zum Thema „Aufbruch zwischen App und Applaus“ angesetzt. Sie wird aus dem Baden-Badener E-Werk gesendet. Hier werden Ergebnisse der Diskussionen aus der oben erwähnten Kulturlounge-Runde zum Thema „Zeitgeist“ präsentiert.

Neben den beiden Regionalmanagern, die das Gespräch moderieren, werden auch Vorstandsmitglieder der Kulturregion Karlsruhe dabei sein: darunter der Direktor des Regionalverbands Mittlerer Oberrhein Gerd Hager, die Baden-Badener Oberbürgermeisterin Margret Mergen, der Karlsruher Landrat und Verbandsvorsitzende Christoph Schnaudigel und der Karlsruher Kulturbürgermeister Albert Käuflein.

Eingeladen sind außerdem Staatssekretärin Petra Olschowski und Sänger Marc Marshall. Die Veranstaltung wird live gestreamt. Zugang zum Youtube-Link erhalten Interessierte nach der Anmeldung über die Website der Kulturregion Karlsruhe. Bereits am Dienstag, 30. März, findet ab 18 Uhr die dritte Kulturlounge statt.

Unter dem Titel „Förderimpulse für die regionale Kultur“ wird Laila Koller vom soziokulturellen Zentrum E-Werk Freiburg über die aktuellen Bundes- und Landesförderprogramme „Neustart Kultur“ und „Kunst trotz Abstand“ informieren. Im Anschluss können im Chat Fragen gestellt werden.

Stream ist über Facebook-Seiten zugänglich

Kooperationspartner sind für diese Ausgabe die Landesarbeitsgemeinschaft der Kulturinitiativen und Soziokulturellen Zentren in Baden-Württemberg e.V. und die Kulturpolitische Gesellschaft Baden-Württemberg e.V., eingeladen sind hauptberufliche und ehrenamtliche kleine Kulturzentren und Kulturvereine, die sich per E-Mail zur aktiven Teilnahme anmelden können. Allgemein zugänglich ist ein Stream über die Facebookseite der Kulturregion.

Vorerst bleibt das Format coronabedingt digital und wird live aus dem Studio im Haus der Region in Karlsruhe gesendet. Während sich die Moderatoren vor Ort befinden, können sich Teilnehmer und Teilnehmerinnen über Video in die Konferenz zuschalten. Künftig sei die Veranstaltung aber auch in analoger Form mit Gästen im Studio vorstellbar, teilte das neue „Regionalmanagement Kultur“ der Region Karlsruhe mit.

Homepage

https://www.region-karlsruhe.de/partner/kulturregion-karlsruhe/

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