Ausstellung zum 100. Todestag Egon Schieles
Schieles «Selbstbildnis mit gesenktem Kopf» aus dem Jahr 1912. | Foto: Karl-Josef Hildenbrand

100. Todestag

Werke von Egon Schiele in Schweinfurt

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Schweinfurt (dpa) – Grimassen, außergewöhnliche Gesten, extreme Posen – der österreichische Maler Egon Schiele hat mit seinen Werken Neues gewagt und auch provoziert.

Seinem künstlerischen Schaffen widmet sich das Schweinfurter Museum Georg Schäfer anlässlich des 100. Todestages. Das Museum zeigt noch bis 6. Januar mehr als 48 Gemälde und Zeichnungen – darunter einige Hauptwerke – sowie Fotos, Briefe und Gedichte von Schiele. Ergänzt wird die Ausstellung um elf Selbstporträts von Künstlern aus dem Museum, die den Schiele-Porträts gegenübergestellt werden. Die Auswahl der Meisterwerke aus dem Leopold-Museum in Wien wird in der Zusammensetzung erstmals in Deutschland gezeigt.

Schiele gilt neben Gustav Klimt und Oskar Kokoschka zu den bekanntesten Künstlern Österreichs. Am Mittwoch (31. Oktober) jährt sich der Todestag zum 100. Mal. Schiele wurde nur 28 Jahre alt. Er starb 1918 in Wien an den Folgen der Spanischen Grippe.

«Bildnis Poldi Lodzinsky» aus dem Jahr 1910. | Foto: Karl-Josef Hildenbrand
«Mutter mit zwei Kindern II» aus dem Jahr 1915. | Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Egon Schieles «Herbstbaum in bewegter Luft». | Foto: Karl-Josef Hildenbrand