Positives Feedback: Die meisten Besucher sind von der art begeistert. | Foto: Christian Bodamer

Umfrage der BNN

Wie gefällt es den Besuchern auf der art?

Die Galeristen auf der art Karlsruhe sind bisher äußerst zufrieden. Sie sagen, es sei voller als in den Jahren zuvor. Die Karlsruher Messe- und Kongress GmbH (KMK) gibt am Sonntag die Besucherzahlen bekannt, voraussichtlich haben dann wieder mehr als 50.000 Kunstinteressierte die Messehallen besucht. Die BNN haben die Besucher schon jetzt gefragt, wie ihnen die Messe gefällt und was sie auszeichnet.

Melsende Alting (60), Ethnologin, Heidelberg.
Melsende Alting (60), Ethnologin, Heidelberg. | Foto: Tanja Rastätter

„Ich war schon mehrmals auf der art“, sagt Melsene Alting (60), Ethnologin aus Heidelberg. „Die Vielseitigkeit der Kunst zentriert sich hier.“ Ihr gefällt das Flair auf der Messe und, dass man mit interessanten Ausstellern, Leuten und Künstlern ins Gespräch kommt. Sie sagt, dass die Kombination aus Vertrautem und Neuem gerade den Reiz ausmacht. Außerdem sei das Publikum niveauvoll. „Es ist eine gut organisierte Messe, man kann hier schön Flanieren“, so Alting weiter. Auch die Preise findet sie ansprechend. „Sie sind so, dass man sich auch selbst etwas leisten kann.“

Karl Rainer Schmitz (74), Rentner, Wittlich.
Karl Rainer Schmitz (74), Rentner, Wittlich. | Foto: Tanja Rastätter

Karl Rainer Schmitz (74) ist zum zweiten Mal mit seinem Kunstverein aus dem rheinland-pfälzischen  Wittlich auf der art. Vor zwei Jahren hat es dem Hobby-Maler in Karlsruhe so gut gefallen, dass ein weiterer Besuch fest eingeplant wurde. „Wir erhalten hier interessante Anregungen“, sagt der Rentner, der früher Lehrer war und schon während seines Studiums gezeichnet hat. Er ist fasziniert von den Ideen, die die Künstler haben. „Es ist ein schönes, aufgelockertes und vielfältiges Ambiente hier“, beschreibt er die Stimmung auf der Messe. Es sei für jeden etwas dabei und nicht so avantgardistisch wie auf der Messe in Köln.

Vanessa Weisbrod (38), Berufseinstiegsbegleiterin, Pirmasens.
Vanessa Weisbrod (38), Berufseinstiegsbegleiterin, Pirmasens. | Foto: Tanja Rastätter

„Die Messe ist sehr gut. Ich erhalte viele Eindrücke, das Angebot ist überwältigend“, lautet das Urteil von Vanessa Weisbrod (38), Berufseinstiegsbegleiterin aus Pirmasens. Es ist ihr erster Besuch auf der art Karlsruhe. Die Halle 1 fand sie sehr erdrückend, die Halle 4 hingegen etwas luftiger. „Es sind so viele Eindrücke, die man aufnehmen und verarbeiten muss“, erzählt sie und überlegt, im kommenden Jahr zwei Tage lang auf die Messe zu gehen, um die vielen Arten von Kunst und Kreativität besser erleben zu können.

Isabelle Rück (38), Berufseinstiegsbegleiterin, Pirmasens.
Isabelle Rück (38), Berufseinstiegsbegleiterin, Pirmasens. | Foto: Tanja Rastätter

Isabelle Rück (38), ebenfalls Berufseinstiegsbegleiterin aus Pirmasens, die gemeinsam mit Weisbrod auf der Messe ist, findet auch, dass das nächste Mal zwei Tage für den Messebesuch angebracht sind. „Es gibt viele Dinge, die mir sehr gut gefallen“, sagt sie. Etwa ein Kupfer-Objekt beeindruckt sie sehr, weil es auch handwerklich aufwendig ist. „Hier würde ich sagen: Das ist Kunst.“ Auch die Plakate der Politiker mit den überlagerten Texten fand sie sehr schön. „Besonders lustig war, dass bei Trump nur Blindtext eingesetzt wurde“, ergänzt sie.

Judth Bader (51), Erzieherin, Bad Schönborn.
Judth Bader (51), Erzieherin, Bad Schönborn. | Foto: Tanja Rastätter

„Früher war weniger los“, sagt Judith Bader (51), Erzieherin aus Bad Schönborn, die lange Zeit in Karlsruhe gelebt hat und schon mehrfach auf der art war. Damals sei es angenehmer gewesen. Heute müsse man lange anstehen, es seien zu wenig Essen- und Getränkestände und einige Toiletten seien abgesperrt, bemängelt Bader. Dennoch gefällt es ihr hier „super“. „Die Kunst und die interessierten Menschen gefallen mir“, sagt sie. Ins Schwärmen kommt sie am Stand der Kölner Galerie Luzia Sassen. Sie ist Fan des Künstlers Saxa.