ARCHIV - Eine Zwergfledermaus sitzt am 17.04.2012 in Winterrieden (Schwaben) auf dem Handrücken von Renate Pfeiffer. Foto: Karl-Josef Hildenbrand dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++ | Verwendung weltweit
Hauptverdächtiger im Störungsfall beim Edeltrudtunnel bleibt eine Fledermaus - obwohl sie wohl nie überführt werden wird. | Foto: Karl-Josef Hildenbrand

Störung an der Südtangente

Es war wohl doch die Fledermaus

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Das Rätsel um die vermeintliche Fledermaus im Höhenmesser an der Karlsruher Südtangente wird wohl nicht endgültig geklärt werden. Im Nachhinein könne man nicht mehr ermitteln, ob eine Fledermaus oder ein Vogel am 8. und 9. Januar eine Störmeldung beim Edeltrudtunnel ausgelöst und so Stau verursacht habe.
Ausgeräumt sind jetzt aber laut Tiefbauamt der Stadt alle technischen Defekte, die einen der vier Höhenmesser beim Edeltrudtunnel in seiner Funktion beeinträchtigen könnten.

Höhenmesser jetzt wieder in Betrieb

Das Gerät auf dem Abfahrtsast der L 605 von Ettlingen kommend in Richtung Durlach ist am Donnerstag wieder in Betrieb genommen worden. Zuvor war noch ein bisher unentdeckter Korrosionsschaden im Gehäuse der Lichtschranke behoben worden. Es bestehe keinerlei Zusammenhang zwischen dem Defekt und dem „Fledermaus-Vorfall“, heißt es auf BNN-Anfrage. Es sei Zufall gewesen, dass der Schaden durch die Nachforschungen entdeckt wurde. Den Höhenalarm habe aber das Tier ausgelöst.

Alarmsystem gegen Fledermaus-Einflug?

Höhenmesser vor Tunneleingängen sollen verhindern, dass zu hohe Fahrzeuge in den Tunnel einfahren. Ein Alarmsystem gegen Fledermaus-Einflug in den Höhenmesser wiederum muss von findigen Tüftlern aber wohl erst noch erdacht werden.