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Aussage auf dem Parteitag der Südwest-CDU

Laschet: Es wird bis Sommer keine langfristige Corona-Strategie geben

Mit dieser Aussage dürfte sich Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet nicht nur Freunde machen: Der neue CDU-Vorsitzende rechnet nicht damit, dass es in nächster Zeit eine langfristige Strategie von Seiten der Regierung für den Umgang mit der Pandemie geben wird.

Seit einer Woche an der CDU-Spitze: Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. Foto: Marijan Murat/dpa-Pool/dpa

Der neue CDU-Vorsitzende Armin Laschet hält ein langfristiges Öffnungskonzept für die Zeit nach dem Corona-Lockdown für unrealistisch. „Es wird keine Strategie bis zum Sommer geben können, weil immer neue Fakten hinzukommen, auf die wir reagieren müssen“, sagte Laschet am Samstag am Rande des Parteitags der Südwest-CDU in Stuttgart.

Die neuen Virusvarianten aus Großbritannien und Südafrika könnten nochmal weiter mutieren. „Wir wissen nicht, welche Arten wir in den nächsten Wochen und Monaten noch erleben. Deshalb ist Auf-Sicht-fahren das einzig Richtige“, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident.

Selbstverständlich sei es wichtig, Grundrechtseingriffe zurückzunehmen, wenn die Infektionszahlen sinken. „Nur zum jetzigen Zeitpunkt ist eine Öffnungsdiskussion falsch. Die Bedrohungslage ist noch zu groß.“

Verbreitung der Mutation hat höchste Priorität

Es müsse unbedingt vermieden werden, dass sich eine Mutation in Deutschland ausbreite. „Wir müssen alles tun, dass wir mit dem Impfen besser werden.“ Das sei die einzige Möglichkeit, das Coronavirus in den Griff zu bekommen. „Und deshalb ist es richtig, dass auch die Bundeskanzlerin persönlich jetzt dieses Thema voranbringt und sich selbst drum kümmert.

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