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Ein Blick über den Rhein

Wie der Schulalltag unter Corona-Bedingungen in der Pfalz funktioniert

Das Schulgebäude ähnelt einem kleinen Labyrinth aus Einbahnstraßen und Stoppschildern. An der IGS Wörth gewöhnen sich die Schüler langsam an die neuen Regeln.
3 Minuten

Eilig flüstert die Schülerin ihrer Freundin auf der Bank ein Geheimnis zu, von dem die umstehenden Klassenkameradinnen nichts bekommen sollen. Gegenüber unter einem Baum sitzen Jugendliche und beißen in ihren Snack, während sie die Füße von sich strecken. Mit dem Gong stehen alle wieder auf und spazieren ins Schulhaus zurück. Doch der gewohnte Anblick während der Pause in der Integrierten Gesamtschule Wörth (IGS) hat sich verändert.

Die Schüler tragen Masken. Schilder zu Hygiene-Regeln, Stoppzeichen und Richtungspfeile prägen die Flure im Gebäude. In Rheinland-Pfalz begann der Schulunterricht bereits Mitte August. Kurzfristige Vorgaben der Politik machten aber auch hier den Start nicht ganz einfach, sagt IGS-Schulleiter Jörg Engel. „Vieles ist letztlich erst durch die Praxis entstanden.“

Für Änderungen im Ablauf ist kaum Zeit

Erstmals in den Unterricht zurückgekehrt sind die Schüler gruppenweise und unter strengen Auflagen im Mai. Nach den Sommerferien sollte dann alles wieder normal werden, erinnert sich Engel an Aussagen zuständiger Politiker. „Doch was ist daran normal, wenn die Schüler in Masken durchs Klassenzimmer laufen?“ Kritik übt er jedoch nicht an den Vorgaben selbst, sondern am Zeitpunkt. Donnerstags folgten neue Verordnungen der Landesregierung Rheinland-Pfalz, montags begann der Unterricht. „Ich hätte auf große Änderungen nicht mehr reagieren können“, so Engel.

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