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Coronamasken: Balanceakt für die Apotheken

Berechtigungsscheine für FFP2-Masken wandern durch zwei Instanzen und dann zum Kunden

34,1 Millionen Berechtigungsscheine für FFP2-Masken sind der Druckauftrag der Bundesdruckerei. Die Gutscheine, mit denen sechs Masken noch zwei Euro kosten, sollen bis Ende Februar in drei Tranchen an die Krankenkassen geliefert werden, die diese nach den Kriterien Alter und Erkrankung an ihre Versicherten senden.

Gutschein zum Infektionsschutz: Die Vouchers der Bundesregierung werden über die Krankenkassen in drei Chargen verschickt. Kriterien sind Alter und Erkrankungen. Foto: Christoph Hardt via www.imago-images.de imago images/Future Image

Raffaela Iacubino arbeitet als Apothekerin in der Karlsruher Löwen-Apotheke. Derzeit gibt es für die Apothekerin Kunden, die die FFP2 Masken normal bezahlen und Kunden, die wegen ihres hohen Alters oder chronischer Erkrankungen einen Berechtigungsschein besitzen. Die Pharmazeutin verzeichnet in der Apotheke in der Innenstadt 250 eingelöste Berechtigungsscheine.

„Das ist nicht viel. Wir haben hier keinen Ansturm“, sagt sie. Weil die Scheine die Menschen per Post erreichen, gehe es etwas schleppend mit der Vergabe.

Die fälschungssicheren Berechtigungsscheine druckt die Bundesdruckerei. Sie müssen seit Anfang Januar vorgezeigt werden, um in einer Apotheke sechs FFP2-Masken für einen Betrag von zwei Euro zu erhalten. Im Dezember hatte noch ein Nachweis über das Alter oder eine chronische Krankheit genügt. Seit diesem Jahr sind die Krankenkassen mit im Boot, werten ihre Daten aus und versenden je zwei Berechtigungsscheine an die betroffenen Mitglieder.

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