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Vorbild Rheinland-Pfalz

Bilden SPD, FDP und Grüne nach der Bundestagswahl eine Ampelkoalition?

Am Samstag wählt die FDP den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing zum Generalsekretär. Das gilt als Signal für eine Öffnung.

Kanzler einer Ampelkoalition? Finanzminister Olaf Scholz. Foto: Jonas Güttler/dpa

Malu Dreyer wagte alles – und hat es nicht bereut. Nach der Landtagswahl im März 2016 schmiedete die SPD-Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, bis dahin Chefin einer rot-grünen Koalition, ein Ampelbündnis aus SPD, FDP und Grünen.

Politisches Neuland betrat sie damit nicht. In Brandenburg stand Manfred Stolpe schon ab 1990 an der Spitze einer Regierung aus SPD, FDP und dem damaligen Bündnis 90, in Bremen gab es von 1991 bis 1995 eine Ampel.

In Mainz regiert die Ampel harmonisch und geräuschlos

Doch dabei blieb es, mehrfach scheiterten Sondierungen, obwohl es in etlichen Ländern eine Mehrheit dafür gegeben hätte. Bis Malu Dreyer dem Projekt zu neuem Leben verhalf und mit den Liberalen und Grünen, in der Vergangenheit einander in herzlicher Abneigung zugetan, in Mainz erfolgreich, harmonisch und geräuschlos regierte.

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