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Landwirte stehen auf

Blockade der Discounter: Bauern versuchen eine neue Strategie des Protests

Ein Traktor vor dem Lidl-Zentrallager ist effektiver als 15.000 Schlepper vor dem Brandenburger Tor. In ihrem Kampf ums Überleben ihrer Höfe haben die Bauern offenbar eine Taktik entdeckt, die wirklich funktioniert. Doch die Zeit wird knapp.

Blockadepolitik: Die Proteste der Landwirte werden robuster. Mit der Blockade von Discounter-Zentrallagern scheinen sie erste Erfolge zu haben. Foto: Hauke-Christian Dittrich picture alliance/dpa

Die Bauern stehen mit dem Rücken zur Wand. „Die diesjährige Ernte ist abgerechnet, noch längst nicht alle Rechnungen bezahlt und ich muss schon die nächste Aussaat vorfinanzieren“, sagt der Philippsburger Getreidebauer Christian Coenen. „Vielen von uns geht die Luft aus.“ Seit Jahren klagen die Landwirte, sie lebten von der Substanz, von dem, was ihre Väter in besseren Zeiten aufgebaut hätten. Diese Substanz nähert sich offenbar dem Ende.

Bislang protestierten sie relativ erfolglos für mehr Geld und für mehr Anerkennung. Appelle, Demonstrationen und die Sternfahrten mit ihren beeindruckenden Zugmaschinen, all das hat der Politik und den Einzelhandelskonzernen allenfalls ein freundliches Lächeln abgerungen.

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