Skip to main content

Kritik an Gesundheitsminister

Karlsruher Prüffirma stellt Spahns Masken verheerendes Zeugnis aus

Als zu Beginn der Pandemie der Markt für Schutzmasken leergefegt war, kaufte Gesundheitsminister Jens Spahn auch Masken, die nicht EU-zertifiziert waren. Die Karlsruher Firma Palas prüfte nun einige dieser Masken und kam zu einem verheerenden Ergebnis. Doch das Problem sitzt viel tiefer.

Unzureichender Schutz: Nach den Tests von Maximilian Weiß von der Karlruher Palas GmbH sind FFP2-Masken für einen Einsatz in Krankenhäusern oder Altenheimen ungeeignet. Foto: Palas GmbH

Mit Masken kennt sich Maximilian Weiß aus. Schutzmasken sind für den geschäftsführenden Gesellschafter des Karlsruher Unternehmens Palas, das im Hagsfelder Gewerbegebiet an der A5 seinen Sitz hat, quasi das tägliche Brot.

Ein von seiner Firma entwickeltes Prüfgerät kann innerhalb kürzester Zeit bestimmen, ob eine FFP2-Maske selbst kleinste Partikel wie Viren zurückhält oder durchlässt. Die Corona-Pandemie hat ihm einen Auftragsboom beschert. „Wir prüfen ständig Produkte von allen möglichen Herstellern aus dem Inland wie Ausland“, sagt er in einem Gespräch mit den BNN. Und nicht alles, was die Hersteller anbieten, hält den strengen Normen stand. „Es gibt hervorragende Masken, aber es gibt auch viele mit erheblichen Qualitätsmängeln.“

Auch Millionen Masken, die Bundesgesundheitsminister Spahn beschaffen ließ, fielen bei der Prüfung durch.

Kostenlos weiterlesen

  • 7 Tage BNN+ lesen
  • Kein Abo, keine Kosten
  • Weniger Werbung

Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Die BNN ist berechtigt, Ihre E-Mail-Adresse zur Information über eigene und ähnliche Produkte (wie BNN+, ePaper oder Zeitung) zu nutzen. Sie können der Verwendung jederzeit hier widersprechen, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.
nach oben Zurück zum Seitenanfang