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Meinung

von Marius Bücher

Der DFB-Boss und der Nazi-Vergleich

DFB-Boss Keller kämpft und könnte am Ende doch noch seine Aufräum-Mission erfüllen

Noch immer versucht Fritz Keller zu retten, was eigentlich nicht mehr zu retten ist. Immerhin: Mit seinem Kampfgeist erhöht der Noch-Präsident die Wahrscheinlichkeit, dass es an der DFB-Spitze kein Weiter-so geben wird.

Im Abseits: DFB-Präsident Fritz Keller hat nach seinem Nazi-Vergleich kaum noch Rückendeckung. Sein Amt will er trotzdem nicht kampflos aufgeben. Foto: Hansjürgen Britsch/imago images

Eines muss man Fritz Keller lassen: Kampflos gibt sich der Noch-Präsident des Deutschen Fußball-Bundes nicht geschlagen. Am Donnerstag sprach der Winzer aus Freiburg mit Wein und Blumenstrauß bei der früheren Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, vor.

Dass Knoblochs Sohn als Sprecher der DFB-Ethikkommission fungiert, dürfte für Kellers öffentlichkeitswirksamen Besuch nicht ganz unerheblich gewesen sein.

Der zuvor tagelang abgetauchte Keller geht also in die Offensive. Entweder glaubt er tatsächlich noch retten zu können, was spätestens nach dem Vertrauensentzug durch die Landesvertreter nicht mehr zu retten ist.

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