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Kohlendioxid kostet Geld

Warum Heizen und Tanken ab Januar 2021 teurer werden – und um wie viel

Bis 2050 soll nach dem Willen der Bundesregierung der Ausstoß von Treibhausgasen um 80 bis 95 Prozent gesenkt werden. Um das zu erreichen, müssen ab dem 1. Januar 25 Euro pro Tonne bezahlt werden, bis 2025 steigt der Preis auf 55 Euro.

Kostenfaktor Auto: Der ab 1. Januar geltende Preis für den Verbrauch von Kohlendioxid macht eine Tankfüllung um rund vier Euro teurer. Foto: Sven Hoppe/dpa

Der Brief, der in diesen Tagen in den Briefkästen von Millionen von Bundesbürger liegt, enthält eine wenig erfreuliche Nachricht. Die Energieversorger teilen ihren Kunden mit, dass zum 1. Januar die Preise steigen werden – wieder einmal. Seit Jahren schon kennen diese Preise nur eine Richtung: Nach oben.

Nur die Begründung ist dieses Mal eine völlig neue, wie aus dem aktuellen Schreiben eines Erdgaslieferanten hervorgeht. In etwas umständlichem Bürokratendeutsch heißt es da: „Mit dem Brennstoffemissionsschutzgesetz (BEHG) führt der Gesetzgeber zum 1.1.2021 eine Bepreisung fossiler Treibhausgasemissionen in Höhe von 25 Euro je Tonne CO2 ein.“

Das Gesetz sei „ein wichtiger Baustein für den Klimaschutz“, heißt es weiter. Die vom Gesetzgeber beschlossene Einführung des CO2-Preises beziehe sich „auf alle fossilen Brenn- und Kraftstoffe wie beispielsweise Erdgas, Benzin und Diesel“.

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