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Meinung

von Axel Habermehl

Fatales Signal

Corona-Schnelltests für Schüler sollen nur in Hotspot-Regionen verpflichtend sein

Unter einer 7-Tage-Inzidenz von 100 ist ein Corona-Schnelltest für Schüler freiwillig. Das kann verheerende Folgen haben. Auch die sachgerechte Anwendung der Tests ist bei der Verwendung zuhause nicht sichergestellt.

Grundschulen dürfen selbst entscheiden, ob Kinder zuhause getestet werden können. Foto: Zacharie Scheurer/dpa/Symbolbild

Nun ist sie also fertig: Die Teststrategie der Landesregierung, die den Schulbetrieb nach Ostern absichern soll. Dass das Papier vor dem Ende der Ferien vorliegt, ist erfreulich. Das ist aber auch das einzig Positive, was man darüber sagen kann. Diese Strategie ist ein Offenbarungseid.

Keine Frage: Verpflichtende Tests als Zugangsvoraussetzungen für Schulen machen Sinn. Werden sie professionell vorab bei allen Personen durchgeführt, die in einem Klassenraum länger beieinander sind, verschaffen sie der Veranstaltung ein Mehr an Sicherheit.

Doch das, was die Landesregierung nun eingeführt hat, wird diesen Voraussetzungen nicht annähernd gerecht. Das Hauptproblem liegt darin, dass die Testpflicht erst ab einer Kreis-weiten 7- Tage-Inzidenz von 100 greifen soll.

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