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Ankündigung von Ministerin Eisenmann

Lehrer warnen bei einheitlichen Schulabschlüssen vor Niveau-Verlust

Einheitliche Bildungsstandards wünschen sich viele Eltern und Bildungsverbände seit langem. Am Donnerstag wollen Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) und ihre Kollegen eine neue Einigung vorlegen – doch die meisten Lehrerverbände sind eher skeptisch.

Wie schwer oder leicht haben es die Prüflinge ab 2025? Die Frage beschäftigt Pädagogen, nachdem Susanne Eisenmann bekannt machte, dass die Kultusministerkonferenz sich am Donnerstag auf einheitliche Bildungsstandards einigen will. Foto: Felix Kästle/dpa Foto: Felix Kästle

Überrascht bis alarmiert, zustimmend bis skeptisch – so reagieren die Lehrerverbände auf die Ankündigung, die Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) im Interview mit den Badischen Neuesten Nachrichten machte: Bereits an diesem Donnerstag wollen sich die Bundesländer auf einheitliche Abschlussprüfungen für alle Schulen einigen.

„Wir werden die Grundlage verabschieden, wonach wir bis in fünf Jahren das gleiche Abitur, die gleiche Mittlere Reife, den gleichen Hauptschulabschluss in ganz Deutschland schreiben werden“, sagte die baden-württembergische Ressortchefin. Bei Ralf Scholl, dem Landesvorsitzenden des Philologenverbandes (PhV), schrillen da die Alarmglocken, obwohl er durchaus für eine bessere Vergleichbarkeit des Abiturs eintritt.

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