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Verschreibung auf dem Smartphone

Mit dem E-Rezept zum Apotheker: Pilotprojekt in Baden-Württemberg erfolgreich

Rund 450 Millionen Rezepte auf Papier stellen die Ärzte in Deutschland pro Jahr aus. Diese lösen die Patienten bei den Apotheken ein. Mit dieser Zettelwirtschaft soll ab dem kommenden Jahr Schluss sein. Dann braucht der Arzt nur noch einen Code aufs Handy senden.

Auf einem Smartphone wird in einer App ein digitales Rezept einer fiktiven Patientin dargestellt (gestellte Szene). Patienten aus dem Raum Stuttgart und Tuttlingen können als erste in Deutschland auf ihrem Smartphone digitale Rezepte empfangen und an Apotheken senden. Foto: Bernd Weissbrod picture alliance/dpa

Schluss mit der Zettelwirtschaft im Gesundheitswesen – der Weg für das elektronische Rezept ist frei. Nach einem Beschluss des Bundestags müssen Patienten in den Apotheken nicht mehr den vom Arzt ausgestellten und unterschriebenen rosafarbenen Papierschein vorlegen,vielmehr reicht ein Smartphone mit einer entsprechenden App, um das verordnete Medikament zu erhalten.

Gang zum Arzt ist nicht mehr nötig

Dafür ist nicht einmal mehr der Gang in die Arztpraxis sowie in die Apotheke nötig. Nach der Videosprechstunde erhalten Kranke, Risikopatienten oder ältere Menschen vom Arzt das Rezept aufs Handy, das sie dann direkt an ihren Apotheker weiterleiten. Und ein Bote liefert die Pillen, Tropfen oder Salben nach Hause aus.

„Das spart Zeit und Wege. Und macht vor allem die Versorgung mit Arzneimitteln sicherer“, verspricht Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) . Derzeit werden in der Bundesrepublik pro Jahr rund 450 Millionen Rezepte auf Papier ausgestellt, statistisch 5,5 pro Bundesbürger.

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