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Trotz steigender Corona-Zahlen

OB-Wahl in Stuttgart: Kandidatenvorstellung findet statt

Am Dienstagabend findet die Vorstellung der Kandidaten zur Wahl des Stuttgarter Oberbürgermeisters wie geplant statt. Maximal 500 Menschen sind zur Veranstaltung zugelassen und müssen währenddessen dauerhaft eine Maske tragen.

Der amtierende Rathauschefs Fritz Kuhn tritt bei der Wahl nicht mehr an. Wer sein Nachfolger wird, entscheidet sich am 8. November. Foto: Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Trotz stark steigender Corona-Zahlen in der Landeshauptstadt findet die Vorstellung der Kandidaten zur Wahl des Stuttgarter Oberbürgermeisters wie geplant statt.

In der Hanns-Martin-Schleyer-Halle sind am Dienstagabend maximal 500 Menschen zugelassen, wie die Stadt am Montag mitteilte. Es gebe ein Hygienekonzept. Zudem gelte während der gesamten Veranstaltung eine Maskenpflicht.

Die Corona-Verordnung des Landes erlaubt bei Veranstaltungen nur noch maximal 100 Teilnehmer. Die Kandidatenvorstellung ist nach Angaben der Stadt aber Teil der Grundversorgung mit politischen Informationen. Hierfür gebe es Ausnahmen.

Ziel sei, dass sich möglichst viele Wähler vorab ein Bild von den 14 Kandidaten und deren Programmen machen können. Die Veranstaltung wird daher auch aufgezeichnet und im Internet veröffentlicht.

Über die Nachfolge des amtierenden Rathauschefs Fritz Kuhn (Grüne), der nicht mehr antritt, entscheiden am 8. November rund 450 000 Wahlberechtigte. Sollte im ersten Wahlgang kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen, gibt es am 29. November erneut Wahlen.

Dann entscheidet die Mehrheit der gültigen Stimmen. Klassische Stichwahlen zwischen zwei Kandidaten gibt es bei OB-Wahlen in Baden-Württemberg nicht.

Wegen des Anstiegs der Infektionszahlen hat Baden-Württemberg die höchste Corona-Alarmstufe ausgerufen. Zur Eindämmung der Pandemie gelten von Montag an nochmals strengere Regeln. Dazu gehören eine erweiterte Maskenpflicht und verschärfte Kontaktbeschränkungen.

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