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Sportministerium hält Reisen für vertretbar

Reise-Chaos im Europapokal befeuert Debatte um Fußballer-Privilegien

Molde gegen Hoffenheim in Villarreal, Leipzig gegen Liverpool in Budapest: Die Corona-Reisebestimmungen stürzen den europäischen Fußball ins Reise-Chaos. In der Politik ist man sich uneins, ob man die Rochaden verurteilen sollte.

Spielstätte für deutsche Clubs: RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach werden ihre „Heimspiele“ in der Champions League in der Puskas Arena von Budapest austragen. Dort fand im September 2020 das Supercup-Finale zwischen Bayern München und dem FC Sevilla statt. Foto: imago images

Die TSG 1899 Hoffenheim hat mit Corona in dieser Spielzeit schon so ihre Erfahrungen gemacht. Der Kroate Andrej Kramaric, bester Torjäger der Kraichgauer, hatte sich Mitte Oktober auf einer Länderspielreise mit dem Virus infiziert und war anschließend mehrere Wochen ausgefallen. Auch Abwehrspieler Kasim Adams hatte es damals erwischt.

Und auch der sportlich bislang so erfolgreiche Weg durch die Europa League war für die TSG hinsichtlich der Pandemie nicht ohne: Die Auswärtspartien in Gent, Liberec und Belgrad bestritt das Team von Sebastian Hoeneß jeweils in Ländern, die zum Zeitpunkt des Anpfiffs als Risikogebiete galten.

Der nächste Europapokal-Trip wird die Hoffenheimer in der kommenden Woche nach Villarreal führen. Eigentlich sollte das Zwischenrunden-Hinspiel gegen Molde FK mehr als 3.000 Kilometer weiter nördlich ausgetragen werden, doch Norwegen hat wegen Corona die Grenzen dicht gemacht. So geht es für Hoeneß und Co also in den Osten Spaniens, laut Robert Koch-Institut (RKI) zurzeit ein Hochinzidenzgebiet.

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