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Plan der Landesregierung

Schüler sollen Lernrückstände durch die Corona-Pandemie in drei Schritten aufholen

Die Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie haben Folgen für die Bildung von Schülern. Das Land will gegensteuern und Stoff nachholen lassen. Was bisher feststeht – und was noch unklar ist. Ein Überblick.

Unterrichtsmaterialien und Masken liegen während einer Pause auf einem Tisch in einem Klassenraum einer Grundschule. Am Montag (31. Mai) kehren die Grundschulen in Brandenburg nach dem Kabinettsbeschluss vollständig wieder in den Präsenzunterricht zurück, eine Woche später die weiterführenden Schulen (7. Juni). Voraussetzung dafür ist ein Wert von weniger als 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner binnen sieben Tagen in dem Landkreis, und zwar an drei Tagen in Folge. Dies war nach Woidkes Angaben am Dienstag in zwei Dritteln der Kreise und kreisfreien Städte der Fall. Die Maskenpflicht drinnen und draußen bleibt bestehen, auch die Testpflicht. Ohne Nachweis gibt es Distanzunterricht. +++ dpa-Bildfunk +++ Foto: Patrick Pleul/dpa

Seit Monaten diskutieren Öffentlichkeit und Politik über nachteilige Folgen der Corona-Pandemie für Bildungserfolge von Kindern. Wie schwerwiegend sind die Auswirkungen? Wie groß die Lernlücken? Was kann man tun, um verpassten Stoff nachzuholen? Die grün-schwarze Landesregierung plant, teils mit Finanzhilfe des Bundes, ein Programm in drei Stufen. Die erste soll kommende Woche beginnen, die dritte voraussichtlich bis in den Winter laufen.

Der Bedarf

Wie groß die Lernlücken sind und wo sie liegen, hätte der Landeselternbeirat gern durch landesweit zentrale Erhebungen festgestellt. Die wird es aber wohl nicht geben. Kultusministerin Theresa Schopper (Grüne) erklärt, die Rückstände seien sehr unterschiedlich. Lehrer würden Lernstände einzelner Klassen nun durch Tests eruieren. In der Antwort auf eine bisher unveröffentlichte Anfrage der Landtags-SPD betont sie die Bedeutung regelmäßiger Schüler-Vergleichsarbeiten wie „Lernstand 5“, „Vera 3“ oder „Vera 8“.

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