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Vorwurf an Landesregierung

SPD Landtagsfraktion kritisiert schleppende Corona-Hilfe für Vereine in Baden-Württemberg

Die baden-württembergische SPD-Landtagsfraktion wirft der Landeregierung eine zu langsame Auszahlung von Finanzhilfen für Vereine vor. Anträge seinen nach Meinung der Fraktion zu kompliziert oder zu unbekannt, um Vereinen zu helfen.

Sabine Wölfle (SPD) kritisiert die grün-schwarze Landesregierung in ihrem Umgang mit der Finanzhilfe für Vereine. Foto: Philipp von Ditfurth/dpa/Archiv

Die SPD-Landtagsfraktion hat der grün-schwarzen Landesregierung vorgeworfen, versprochene Finanzhilfen für Vereine und Ehrenamtliche zu langsam auszuzahlen. Der Landtag habe die Mittel bewilligt, damit sie schnell ankommen, sagte die Abgeordnete Sabine Wölfle am Mittwoch in Stuttgart. „Hier haben Sie nach unserer Auffassung leider versagt.“ Sie sprach von Hilfsprogrammen aus der „Kategorie Schneckenpost“. Damit sinke die Motivation der Ehrenamtlichen, gleichzeitig steige der Frust.

Die Anträge seien oft zu kompliziert, monierte Wölfle. Die Betroffenen wüssten entweder gar nicht von den Hilfsprogrammen oder nicht, an wen sie sich wenden müssen. „Da ist offensichtlich ein großes Defizit in Ihrer Kommunikation.“ Die SPD-Politikerin betonte: „Wir reden von Menschen, die sich in ihrer Freizeit engagieren, die sich da buchstäblich durchkämpfen müssen.“ Viele hätten Angst, dass sie am Ende selbst haftbar gemacht werden könnten.

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