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Karlsruher Experte: „Auch in Deutschland Glücksspiel“

Warum Teile des Fußball-Videospiels FIFA in den Niederlanden als Glücksspiel gelten

Millionen Fans weltweit warten jedes Jahr sehnsüchtig auf des Erscheinen des neuesten FIFA-Videospiels. Um erfolgreich zu sein, investieren viele Spieler zusätzlich Geld innerhalb des Spiels.

Vor allem junge Menschen gefährdet: Der KIT-Experte Steffen Schmidt fordert angesichts von Videospielen wie FIFA eine neue Auseinandersetzung mit der Thematik Glücksspiel bei Kindern und Jugendlichen. Foto: Arnulf Hettrich / imago images

Videospielhersteller gehören zu den wenigen Gewinnern des Corona-Lockdowns. Viele Leute sitzen zu Hause, haben Zeit und können unbeschwert „daddeln“. Das US-Unternehmen Electronic Arts (EA) erreichte mit dem Fußball-Simulationsspiel „FIFA 20“ seiner Marke EA Sports nach eigenen Angaben bislang mehr als 25 Millionen Gamer weltweit. Doch nun hat der Konzern mit einem wichtigen Aspekt des Spiels rechtliche Schwierigkeiten: den sogenannten „In-Game-Käufen“.

Der beliebteste Modus dieses Videospiels ist das sogenannte Ultimate Team. Dabei können sich Spieler ihr persönliches Lieblingsteam zusammenstellen. Die Gamer bekommen neue Kicker für ihr Team unter anderem durch sogenannte „Packs“. Diese Packs, die vergleichbar mit virtuellen Panini-Sticker-Packungen sind und eine zufällige Auswahl an Spielern beinhalten, können auch mit Geld gekauft werden.

Diese In-Game-Käufe innerhalb von Ultimate Team sind für EA eine wichtige Einnahmequelle. Im Geschäftsjahr 2020 machten sie laut Geschäftsbericht mehr als ein Viertel des Nettoumsatzes des Unternehmens aus. Dies bedeutet Einnahmen durch Ultimate Team von 1,49 Milliarden US-Dollar, wovon laut Bericht ein „erheblicher Teil“ auf Fifa zurückzuführen ist.

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