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Mannheimer Forscherin schreibt Wörterbuch

Wörterbuch der Pandemie: Welche Begriffe wir dem Coronavirus zu verdanken haben

Durch das Coronavirus entstand eine Fülle von neuen Begriffen, altbekannte Wörter erhielten eine neue Bedeutung und die Fachausdrücke von Virologen wurden Allgemeingut. Eine Mannheimer Sprachwissenschaftlerin sammelt die neuen Wörter und präsentiert sie in einem Onlinelexikon.

Verstehen Sie coronisch? Seit einem guten halben Jahr prägt das Coronavirus das Leben der Menschen. Das hat auch Auswirkungen auf die Sprache. Eine Fülle an neuen Worten ist entstanden. Foto: ©YULIIA/Comauthor – stock.adobe.com / BNN-Montage

Heute schon als lockdowngeplagter Homeofficer in einem Zoom-Call die Distanzarbeit erledigt? Und mit der Munaske aus dem Maskomat brav in der Distanzschlange die AHA-Regel befolgt, um nicht zum Superspreader zu werden und einen lokalen Hotspot zu verursachen? Oder doch als systemirrelevanter Maskenverweigerer auf der Anti-Corona-Demo mit Aluhut bewusst die Distanzregeln missachtet und das Hygieneregime angeprangert und dafür von einem Virusdetektiv als Covidiot beschimpft worden?

Vor einem guten halben Jahr wurde in Deutschland der erste Fall einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bekannt. Es folgten Mitte März der schlagartige Lockdown und Ende Mai die vorsichtige Wiederöffnung der Geschäfte und Lokale. Das Virus hat den Alltag von Millionen Menschen verändert. Und mit ihm auch die Sprache.

Die Deutschen wurden zu einem Volk von Virologen und Experten für die Übertragung von Infektionskrankheiten. Sie wissen, was ein R-Wert ist, welche Bedeutung die Herdenimmunität hat und warum die Aerosolübertragung so gefährlich ist. Als Mitglieder der Anderthalbmetergesellschaft halten sie sich an das vorgegebene Social Distancing, um nicht als Kontaktperson einen Corona-Schnelltest machen und mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz in die Selbstquarantäne gehen zu müssen.

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