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Rechtsstreit zwischen „Milka” und „Ritter Sport”

Zehn Jahre Streit um quadratische Schokolade: Am Donnerstag entscheidet der BGH

„Milka” will dem Konkurrenten „Ritter Sport” den Markenschutz für quadratische Schokolade absprechen. Nun urteilt der BGH in Karlsruhe.

Seit zehn Jahren streiten „Milka” und „Ritter Sport” um die quadratische Form der Schokolade. Am Donnerstag will der BGH ein Urteil fällen. Foto: Alexander Blum picture alliance/dpa

Schokolade ist nicht gleich Schokolade, obgleich die Zutaten im Grunde überall gleich sind. Die Marketing-Experten der großen Hersteller leisten ganze Arbeit, um ihrem Produkt ein besonderes Image zu verpassen. Der Kunde soll im Supermarktregal nicht lange suchen müssen oder gar aus Versehen bei der Konkurrenz zugreifen. Schließlich verkauft man kein schnödes Nahrungsmittel, sondern ein Genussprodukt für besondere Momente im Leben.

Lilafarbene Verpackung seit 1901

Die zum US-amerikanischen Nahrungsmittelkonzern „Mondelez International“ gehörende Marke „Milka“, die unter anderem ein Werk im südbadischen Lörrach hat, wickelt seit dem Jahr 1901 ihre süße Köstlichkeit in lilafarbenes Papier ein und wirbt seit 1973 mit der lila Kuh.

Das mittelständische Familienunternehmen Alfred Ritter GmbH & Co. KG aus dem württembergischen Waldenbuch im Landkreis Böblingen wiederum produziert ausschließlich quadratische Schokoladentafeln und wirbt seit 1970 mit dem Slogan „Quadratisch. Praktisch. Gut.“

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