Zu Gast bei den BNN: die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt | Foto: Hora

Göring-Eckardt kritisiert Gesichtsscanner

„Zeichen der Hilflosigkeit“

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Karlsruhe. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katrin Göring-Eckardt hat das Pilotprojekt zur automatischen Gesichtserkennung am Berliner Bahnhof Südkreuz kritisiert. „Diese Überwachung ist vor allem ein Zeichen der Hilflosigkeit“, sagte die Spitzenkandidatin der Grünen jetzt bei einem BNN-Redaktionsbesuch. Das wisse auch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU). Um den Anti-Terror-Kampf wirklich voranzutreiben, benötige man ihrer Ansicht nach schlichtweg mehr Polizeikräfte.

Schnellere Asylverfahren gefordert

Beim Thema Flüchtlinge sprach sich die 51-Jährige für deutlich schnellere Verfahren aus. Denn solange nicht über einen Asylantrag entschieden sei, fehle oftmals der nötige Antrieb zur Integration. Zwar koste letzteres Anstrengung, Geld und Personal, aber dies würde sich in naher Zukunft auszahlen. Sobald jedoch ein Asylantrag abgewiesen worden sei, müsse auch konsequent abgeschoben werden, betonte Göring-Eckardt (Foto: Hora). Allerdings dürfe für die Menschen in ihren Heimatländern keine Gefahr für Leib und Seele bestehen.
Vier Wochen vor der Bundestagswahl liegen die Grünen in landesweiten Umfragen unverändert bei acht Prozent. Für Baden-Württemberg ist sich Göring-Eckardt sicher, dass man sieht, „dass Grün den Unterschied macht“.

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