Viele Glückwünsche erreichten die BNN zum 70. Geburtstag der Tageszeitung. | Foto: Rake Hora

Leser zum BNN-Geburtstag

„Regionalzeitungen haben eine große Verantwortung“

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Große Resonanz auf Leseraktion zum 70. Geburtstag

Mit dem Ausklang des Jahres 2016 geht auch das Jahr zu Ende, in dem die Badischen Neuesten Nachrichten ihren 70. Geburtstag feierten. Viele BNN-Abonnenten haben in den Geschäftsstellen der Tageszeitung auf den Plakaten an den Litfaßsäulen ihre Geburtstagsgrüße hinterlassen. „Ich lese die BNN, weil…“   – das haben wir Leserinnen und Leser  der Tageszeitung zudem in den vergangenen Monaten gefragt  und  täglich eine Leserstimme im Ressort „Südwestecho“ veröffentlicht.

Dabei waren wir überwältigt  von den vielen positiven Rückmeldungen, haben aber auch kritische Stimmung zur Kenntnis genommen.  Zum Abschluss  veröffentlichen  wir die Stimme eines sehr prominenten Lesers, der in seiner Jugend sogar bei den BNN jobbte: Dietmar Hopp, Mitgründer von SAP und Mäzen des Fußballbundesligisten TSG 1988 Hoffenheim.

Tageszeitungen sind schützenswerte Inseln

Der BNN-Leser Dietmar Hopp schreibt unter anderem: „Nichts ist älter als die Zeitung von gestern, heißt es. Mag sein, aber nichts ist wichtiger als die Zeitung von morgen, möchte ich erwidern. In Zeiten schwindender medialer Vielfalt, zunehmender Aufgeregtheiten, Oberflächlichkeit sowie einer regelrechten Skandal- und Empörungskultur in der digitalisierten Medienwelt, sind Zeitungen anno 2016 zu bedrohten und deshalb schützenwerten Inseln geworden.

 

Dietmar Hopp: Nichts ist wichtiger als die Zeitung von morgen.
Dietmar Hopp: Nichts ist wichtiger als die Zeitung von morgen. | Foto: Anspach (dpa)

Die Zeitungen stehen im Kontrast zu den als „sozial“ bezeichneten digitalen Medien. Um zu bestehen, müssen sie Nachrichten, Reportagen und bunte Geschichten liefern, die sauber recherchiert und glaub- sowie vertrauenswürdig wiedergegeben werden.
Gerade starke Regionalzeitungen wie die Badischen Neuesten Nachrichten haben dabei eine große Verantwortung. Sie ordnen nicht nur ein, informieren und kommentieren, sie geben der Leserschaft eine Stimme.“

Litfaßsäulen  informieren  in den Geschäftsstellen

Bei einem Besuch in einer der Geschäftsstellen im Verbreitungsgebiet der Tageszeitung haben sich die Kunden in den vergangenen Monaten an den Anblick gewöhnt: Auf einer Litfaßsäule konnten sie ihre Glückwünsche zum 70. Geburtstag der BNN formulieren. Die Resonanz auf die Leseraktion dokumentiert auch die große Verbundenheit der Leserinnen und Leser  mit „ihrer“ Tageszeitung – und ist für das BNN-Team Ansporn, auch künftig Tag für Tag eine attraktive Ausgabe zu produzieren.

Die Litfaßsäulen bleiben den Geschäftsstellen erhalten: Künftig informieren sie über Neues von der Tageszeitung abseits vom Nachrichtengeschäft: zum Beispiel über Leserreisen. Damit erfüllen sie weiterhin den Zweck, dem schon die Ur-Litfaßsäule gewidmet war – ganz im Sinne des Erfinders, des Berliner Druckers und Namensgebers Ernst Litfaß.

Auf der Ur-Litfaßsäule wurden auch aktuelle Nachrichten publiziert

Geboren wurde die Idee der Plakatsäulen übrigens, um der damals um sich greifenden wilden Plakatierung in Berlin entgegenzuwirken. Nach jahrelangen Verhandlungen erhielt Litfaß vom damaligen Berliner Polizeipräsident Karl Ludwig von Hinkeldey am 5. Dezember 1854 die erste Genehmigung für seine „Annoncier-Säulen“. Die Stadt Berlin erteilte ihm sogar ein bis zum Jahr 1865 gültiges Monopol für die Aufstellung seiner Säulen – schon damals mit der Auflage, auch aktuelle Nachrichten zu publizieren.
Das Werbemedium ist auch heute noch ein bedeutendes – und nicht nur in großen Städten präsent.

Pumi liebt es: BNN-Seiten als Schmusedecke

Übrigens: Eine Tageszeitung, die gelesen wurde, muss danach nicht sofort im Altpapier landen. Nein, es wird kein Salat darin eingewickelt, auch kein Geschenk liebevoll verpackt. In Dettenheim wartet vielmehr Pumi auf das neueste Exemplar. Die Katze spielt „wahnsinnig gerne“ mit den BNN-Seiten, wie Leserin Sabine Roth schreibt. Vor allem dann, wenn sich die Spielmaus darunter verbirgt.

 

Liebt die BNN: Stubentiger Pumi aus Dettenheim döst gerne auf Zeitungsseiten.
Liebt die BNN: Stubentiger Pumi aus Dettenheim döst gerne auf Zeitungsseiten. | Foto: Sabine Roth

Doch das ist nicht alles: Der Stubentiger schätzt es noch mehr, wenn BNN-Seiten auf seine Schmusedecke gelegt werden. Dann flitzt Pumi ganz schnell hin und döst auf der Tageszeitung gemütlich dahin. Ein Foto als Beweis für ihre Geschichte hat uns Sabine Roth gleich mitgeschickt. Pumis Wunsch, den Frau Roth formuliert hat, schließen wir uns an: „Ich hoffe, dass ich noch viele Jahre mit Herrchen und Frauchen zusammen die BNN lesen kann!“