Wie im Süden: Von der Uferpromenade in Kleinbasel aus blickt man über den Rhein nach Grossbasel, wo das Münster die Altstadt überragt. | Foto: gevision / Adobe Stock

Reisetipps: Ein Tag – ein Ziel

Basel: Metropole im Taschenformat

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24 Stunden in einer Stadt, die weniger als drei Stunden entfernt liegt – das ist die Idee hinter der BNN-Serie 24 in unter 3. Heute geht es für ein Wochenende in die Schweiz. Genauer gesagt nach Basel – der Metropole im Taschenformat.

Ist es Bescheidenheit? Ist es Understatement? Extravagant und schrill jedenfalls ist Basel nicht. Ganz im Gegenteil. Die drittgrößte Stadt der Schweiz drängelt sich nicht ins Rampenlicht. Dabei könnte sie das ohne weiteres tun. Der Morgenstreich ist weltberühmt, die internationale Kunstmesse Art Basel hat inzwischen Ableger in Miami und Hongkong und auch das Vitra-Design-Museum oder die Fondation Beyeler am Stadtrand haben Weltformat. Trotzdem taucht die 171 000-Einwohner-Stadt wahrscheinlich nicht auf den Bucket-Lists der Reise-Junkies auf.

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Spannend und entspannt

Was einerseits schade ist. Andererseits auch wieder gut, denn ein Touristengedränge wie in Straßburg gibt es nicht. Wer entdeckungslustig ist, findet in Basel eine kleine Oase. An Geschichte und Traditionen steht die Grenzstadt ihrer berühmten Schwester in nichts nach. Namen wie Erasmus von Rotterdam, Paracelsus oder Nietzsche sind mit der ältesten Uni der Schweiz verbunden. Stimmungsvoll fließt der Rhein und teilt die Stadt in die Altstadt (Grossbasel) und einen jüngeren Teil (Kleinbasel). Auf beiden Seiten verstecken sich Perlen. Aber sie schreien nicht nach Aufmerksamkeit. Gemütlich, beschaulich und gar nicht hektisch. Basel ist cool, spannend und damit genau das Richtige für ein interessantes, entspanntes Wochenende.

Was tun in 24 Stunden?

Sehenswürdigkeiten, Restaurants und ein Hotel – die BNN machen Vorschläge für einen runden Tag.

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Wie kommt man hin?

Verbaseln kann man sie nicht – die Fahrt nach Basel. Den Rhein schnurgerade runter, schon ist man da. Die Grenzstadt liegt rund 200 Kilometer von Karlsruhe entfernt am südlichen Ende der Oberrheinischen Tiefebene und im Drei-Länder-Eck Frankreich, Schweiz und Deutschland.
Mit dem Auto geht es entweder über die A5 direkt. Wer möchte, kann auch bei Offenburg auf die andere Rheinseite fahren und auf der französischen A35 bis Basel gelangen. Die Strecke ist dann zwar ein bisschen länger, aber wenn die A5 verstaut ist, kann man auf der A35 schon mal ein bisschen Zeit gewinnen.
Die Zugfahrt ist allerdings die weit aus praktischere Alternative. Züge zum Badischen Bahnhof in Basel fahren von Karlsruhe aus ohne Umstieg im Stundentakt. Die Fahrt dauert im Schnitt 90 Minuten und kostet regulär um die 100 Euro (hin und zurück). Der ÖPNV in Basel lässt keine Wünsche offen und die Benutzung ist mit der Basel Card, die es kostenlos mit der Hotelübernachtung gibt, gratis.