die Fischersiedlung Klein-Venedig in Bamberg
Beliebtes Foto-Motiv: Die ehemalige Fischersiedlung an der Regnitz trägt heute den Namen Klein-Venedig. | Foto: Bamberg Tourismus

Reisetipps: ein Tag – ein Ziel

Bamberg: die „Symphonie in B“ in Franken

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24 Stunden in einer Stadt, die weniger als drei Stunden entfernt liegt – das ist die Idee hinter der BNN-Serie „24 in unter 3“. Heute geht es nach Bamberg, der fränkischen Perle an der Regnitz. 

Wie Rom auf sieben Hügeln erbaut

Na gut, Vergleiche hinken meistens, aber das „fränkische Rom“ ist schon etwas Besonderes. In einer Lobeshymne aus dem Jahr 1903 wurde Bamberg – wie Rom auf sieben Hügeln erbaut – gar als „Königin des Frankenlandes“ bezeichnet, was Würzburg, Nürnberg oder das hoffnungslos überlaufene Rothenburg sicher nicht gern gehört haben. Eines darf ohne jegliche Übertreibung gesagt werden: Bamberg gehört zu den schönstgelegenen Städten Bayerns, ja ganz Deutschlands.

Sie ist einfach nur wunderschön, diese fränkische Perle, die alle Kriege nahezu unbeschadet überstanden hat. Wer zwischen Klein Venedig und dem Alten Rathaus rumspaziert, fühlt sich wie auf einer Zeitreise ins Mittelalter – so intakt ist das städtische Ensemble. Seit 1993 zählt die Altstadt mit ihren zahlreichen Monumentalbauten zum Weltkulturerbe der Unesco. Wer will, kann hier ein ganzes Jahrtausend Geschichte erleben.

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Einheimische sprechen schon mal von der „Symphonie in B“: Bürger, Bischof, Burg, Barock, Brez’n und Bier. Um letzteres kommt man in der 75 000-Einwohnerstadt keinesfalls herum, denn die zehn verbliebenen Brauereien produzieren allein schon an die 50 verschiedene Biere. Das Bamberger Rauchbier soll sogar eingefleischten Weinliebhabern schmecken.

Was tun in 24 Stunden?

Sehenswürdigkeiten, Restaurants und ein Hotel – die BNN machen Vorschläge für einen runden Tag.

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Wie kommt man hin?

Mit dem Auto: 279 Kilometer trennen Karlsruhe und die Stadt an der Mündung der Flüsse Regnitz und Main. Wer etwas für den Schutz der Umwelt tun möchte, macht um das Auto besser einen Bogen. Doch im Fall der fränkischen Stadt ist es – leider – die erste Wahl. Die Anfahrt gestaltet sich ziemlich unproblematisch. Auf der A 5 nach Norden bis zum Walldorfer Kreuz, von dort weiter auf der A 6 Richtung Heilbronn und auf der A 81 nach Würzburg. Ein Stück auf der A3 Richtung Nürnberg und dann weiter auf den Bundesstraßen 505 und 22 nach Bamberg. Die Stadt selbst ist prima zu Fuß zu erkunden.

Mit der Bahn: Wer mit dem Zug nach Bamberg fahren möchte, muss mindestens dreieinhalb Stunden Fahrt einplanen. Ein Tagesausflug dürfte sich damit erledigt haben. Bei der zeitlich kürzesten Verbindung (um 9 Uhr ab Karlsruhe) muss der Reisende gleich drei Mal umsteigen. Wer rechtzeitig bucht, bekommt den Sparpreis von 19.90 Euro pro Strecke.