Das „Gibraltar des Nordens“:
Das „Gibraltar des Nordens“: Luxemburg, die Hauptstadt des einzigen Großherzogtums der Welt, galt einst als uneinnehmbare Festung. | Foto: wit

REISETIPPS: EIN TAG – EIN ZIEL

Luxemburg: zum „schönsten Balkon Europas“

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24 Stunden in einer Stadt, die weniger als drei Stunden entfernt liegt – das ist die Idee hinter der BNN-Serie „24 in unter 3“. Heute geht es in das einzige Großherzogtum der Welt, in dessen Hauptstadt Luxemburg. 

 

Das „Gibraltar des Nordens“

Sie ist Hauptstadt der wohlhabendsten Nation Europas, EU-Sitz, kleinstädtisch und weltoffen, multikulti und herrlich verträumt: Luxemburg, die Hauptstadt des einzigen Großherzogtums der Welt, liegt mitten in Europa und wird von den Touristenströmen doch oft links liegen gelassen. Dabei ist das „Gibraltar des Nordens“, an dem sich die großen Nachbarn mehrfach die Zähne ausgebissen haben, das ideale Ziel für eine Städtereise: Groß genug, um die unterschiedlichsten Winkel zu entdecken – mal mit mittelalterlichem, mal mit postmodernem Ambiente. Klein genug, um zu Fuß von einer Ecke zur nächsten zu schlendern. Zur Not gibt es so ziemlich überall Fahrräder zu mieten.

 

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Schon beim allerersten Rundgang wird deutlich: Die 116 000 Einwohnerstadt wartet mit atemberaubenden Ausblicken auf. Irgendwann landet jeder an der Corniche, die völlig zu Recht der „schönste Balkon Europas“ genannt wird. Wo früher Festungswälle verliefen, schweift der Blick über verwunschene grüne Täler, mittelalterliche Stadtviertel und eine uralte Steinbogenbrücke, die einst als technisches Meisterwerk galt. Die Altstadt ist eine riesige Fußgängerzone, wo man bummeln, shoppen und vor allem genießen kann. Denn Cafés, Kneipen und Bars gehören zur DNA der Luxemburger.

Was tun in 24 Stunden?

Sehenswürdigkeiten, Restaurants und ein Hotel – die BNN machen Vorschläge für einen runden Tag.

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Wie kommt man hin:

Mit dem Auto: Die Hauptstadt des Großherzogtums ist ziemlich einfach zu erreichen. Die kürzeste und landschaftlich schönste Strecke ist zweifelsohne die Fahrt durch den Pfälzer Wald über Pirmasens und Homburg. Von dort weiter auf der A1 und A8 Richtung Luxemburg.

Unwesentlich länger ist die Fahrt über Mannheim, Frankenthal und Kaiserslautern. Dank durchgängiger Autobahn spart man reichlich Zeit. Ziemlich lästig ist die Suche nach einem Parkplatz in Luxemburg. Das Parkhaus Knuedler liegt in unmittelbarer Nähe zur Kathedrale und dem Rathaus. Acht Stunden Parken kosten stolze 20,40 Euro.

Mit dem Zug: Wer mit dem Zug von Karlsruhe nach Luxemburg möchte, muss wegen mehrmaligen Umsteigens mindestens dreieinhalb Stunden einplanen. Tickets für die einfache Fahrt gibt es ab 29 Euro. Es lohnt sich die Verbindungen auf trainline.de zu studieren. „Velo en Ville“ verfügt über ein ausgedehntes Netz an Fahrradverleihstationen.