Kaiserburg von Nürnberg
Die Kaiserburg ist das Wahrzeichen Nürnbergs und thront hoch über der Stadt. | Foto: brünjes

Reisetipps: ein Tag – ein Ziel

Nürnberg: im Zeichen der Burg

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24 Stunden in einer Stadt, die weniger als drei Stunden entfernt liegt – das ist die Idee hinter der BNN-Serie „24 in unter 3“. Heute stellt BNN-Mitarbeiter Stephan Brünjes die Franken-Metropole Nürnberg vor.

 

Wuchtige Türme mit roten Dachmützen, haushohe, groß-quadrige Steinwälle gesäumt vom tiefen, straßenbreiten Graben – Nürnbergs mittelalterliche, fünf Kilometer lange Festungsmauer, gekrönt von der Burg, umringt die Altstadt und prägt die Silhouette der Frankenmetropole. Vor allem die in dieser Größe und Länge in Mitteleuropa einzigartige Sandsteinmauer drängt sich beim Erkunden derselben immer wieder ins Bild – zwischen jahrhundertealten Fachwerk-Schätzen, plätschernder Pegnitz und Nachkriegs-Architektur. So, als wollte die Mauer den Nürnberg-Besuchern zuraunen: „Folge mir und du entdeckst Nürnbergs größte Schätze, seine schummrige Unterwelt und spannende Zukunft!“

Nürnberg: ein Schwergewicht im Mittelalter

Im Mittelalter war Nürnberg eine der wichtigsten Reichsstädte im Heiligen Römischen Reich. Später profitierte die Stadt von Fernhandel und Handwerk und profilierte sich als eines der kulturellen Zentren der Renaissance nördlich der Alpen. Heute ist es die Konkurrenz zu München, die die Frankenmetropole anstachelt und die bei Fußballderbys zu erleben ist. Wer durch mittelalterliche Gassen schlendert, sollte einen Fehler keineswegs begehen. Über das schöne Bayern zu schwärmen, denn darauf reagiert die fränkische Perle allergisch.

Was tun in 24 Stunden?

Sehenswürdigkeiten, Restaurants und ein Hotel – die BNN machen Vorschläge für einen runden Tag.

Fahren oder tippen Sie auf die Punkte, um detaillierte Infos zu erhalten.

 

 

Wie kommt man hin?

Mit dem Auto: Eigentlich keine große Sache. Nürnberg liegt verkehrsgünstig an der Autobahn und wäre bequem in zweieinhalb Stunden über die A5 und die A6 zu erreichen. Wenn da nur nicht die staugeplagte Strecke zwischen dem Walldorfer Kreuz und Heilbronn wäre. Wer schlau ist, bleibt gleich zwei Tage in Nürnberg. Zu sehen gibt es schließlich genug.

Mit der Bahn: Was waren das noch für Zeiten, als die Bahn nicht ihr Heil in Umsteigeverbindungen sah? Wer von Karlsruhe aus per Zug nach Nürnberg möchte, kommt um einen Zwischenstopp – beispielsweise in Frankfurt oder Stuttgart – nicht herum. So kommen fast vier Stunden Fahrzeit zusammen. Keine gute Alternative.