Die Schöne am Rhein: Auf beiden Seitens des Flusses gibt es viel zu entdecken. Am Burgplatz mit dem Turm der alten Burg, der verdrehten Spitze von Sankt Lambertus und zeitweise auch einem Riesenrad schlägt das Herz der Stadt. | Foto: Niklas

Reisetipps: Ein Tag – ein Ziel

Düsseldorf: Elegant und bodenständig

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Düsseldorf braucht kein Mitleid. Im Ranking der deutschen Städte, die man unbedingt einmal gesehen haben muss, spielt sie zwar eher in der Zweiten Liga – dafür aber auf einem der vordersten Plätze. Als Stadt der Snobs und der feinen Pinkel ist sie manchmal verschrieen, aber wer einmal am helllichten Tag an einem der Tische vor einer traditionellen Brauerei in der Altstadt versackt ist, der wird seine Meinung ganz schnell revidieren.

Es ist wirklich schwer, mit der Urbevölkerung nicht ins Gespräch zu kommen und wenn ein Düsseldorfer über seine Stadt spricht, dann kommt man eigentlich gar nicht umhin, sie auch ins Herz zu schließen.

 

 

Heine und Die Toten Hosen

Düsseldorf ist elegant und bodenständig zugleich. Kein Wunder, dass sie die Heimat des bedeutenden Dichters der Romantik, Heinrich Heine, und den etwas lauteren Punkrockern der Band „Die Toten Hosen“ ist.

Kein R(h)einfall

Für einen Kurztrip hat die Stadt eigentlich viel zu viel zu bieten. Das fängt bei einer reichen Museumslandschaft an und hört bei einer mindestens ebenso abwechslungsreichen Kneipenlandschaft nicht auf. Der Medienhafen mit dem Ensemble des Stararchitekten Frank O’Ghery ist auf jeden Fall einen Abstecher wert und die Rheinpromenade bietet wunderschöne Plätze, um einfach nur aufs Wasser zu schauen.

Wie kommt man hin?

Mit dem Auto: In drei Stunden nach Düseldorf – das ist aber knapp, oder? Die Antwort: Es kommt darauf an. Tatsächlich liegt die Schöne am Rhein nur rund 340 Kilometer von uns entfernt und man braucht eigentlich keinen Rennwagen, um die Strecke in dem vorgegebenen Zeitrahmen zurückzulegen. Dazu müssten die Straßen zwischen hier und dort allerdings ganz frei sein und das sind sie ausgerechnet auf diesem Weg nun mal eher selten. Egal, ob man über die A3, die A5 oder die A 61 fährt. Spätestens bei Köln knubbelt sich der Verkehr. Selbst dann, wenn man in den frühen Morgenstunden aufbricht.

Mit der Bahn: Eine tolle Alternative ist die Bahn. Von Karlsruhe aus gibt es mehrere Verbindungen, die die Strecke samt Umstieg in Mannheim in 2 Stunden und 30 Minuten zurücklegen. Für das hier beschriebene Wochenendprogramm ist zum Beispiel folgender Zug ganz günstig: 8 Uhr ab Karlsruhe Hauptbahnhof mit Ankunft in Düsseldorf um 10.32 Uhr. Die Fahrt kostet ohne Ermäßigung um die 80 Euro hin und zurück.