STADT DER KONTRASTE: Sykscraper und Fachwerk machen Frankfurt nicht nur architektonisch zu einem spannenden Ort. | Foto: Mariana Design

Reisetipps – Ein Tag, ein Ziel

Frankfurt – Harte Schale, weicher Kern

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24 Stunden in einer Stadt, die von unserer Region aus in weniger als drei Stunden zu erreichen ist – das ist die Idee hinter der BNN-Serie „24 in unter 3“. Heute geht es für ein Wochenende in eine veritable Weltstadt. Frankfurt am Main ist die Metropole, die uns am nächsten liegt.

Eine kalte Skyline, Banker in Nadelstreifen und ein heruntergekommenes Bahnhofsviertel – wer früher an Frankfurt dachte, dem kamen nicht gerade schöne Bilder in den Sinn. Die Idee, für einen Tag oder gar ein ganzes Wochenende nach „Mainhattan“ zu fahren, schien den meisten doch ziemlich abwegig.
Doch dann kam die Bankenkrise und statt Aktien musste mancher Börsianer Würste verkaufen. Der Stadt hat der Crash nicht geschadet. Im Gegenteil – der Kurswechsel in der Stadtpolitik blieb sogar der fernen New York Times nicht verborgen. „Seit Frankfurt nicht mehr Meister des Universums sein will, findet es zu seinem ursprünglichen Charme als freundliches hessisches Dorf mit Großstadt-Merkmalen zurück“, heißt es in einem hymnischen Artikel über Frankfurt als Top-Reiseziel in Europa.

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Zwei Seelen in einer Brust

Zwei Seelen wohnen ach in Frankfurts Brust. Wie Faust aufs Auge passt dieses Goethe-Zitat zur Heimatstadt des deutschen Dichterfürsten. Die glitzernden Fassaden der modernen Hochhäuser und das romantische Fachwerk der Altstadt haben ihren Frieden gemacht. Von beiden Seiten des Mains prostet man sich nach Belieben mit Champagner oder Äppelwoi zu und genießt die Annehmlichkeiten, die die Weltstadt zu bieten hat. Jede Menge Geschichte, tolle Museen und ganz viel Atmosphäre.

Was tun in 24 Stunden?

Sehenswürdigkeiten, Restaurants, ein Hotel – Vorschläge für einen runden Tag und eine erholsame Nacht.

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 Wie kommt man hin?

Sie müssen mit dem Auto anreisen? Da sind Sie wirklich zu bedauern. Aber manchmal lässt es sich nun mal nicht ändern. Autobahntechnisch ist Frankfurt bestens angebunden, insofern dürfte die Anfahrt kein Problem sein. Nur mit dem Parkplatz könnte es schwierig werden. Kleiner Tipp: Wer von der A5 über die 648 in die City fährt, kann gleich an der ersten Ausfahrt Richtung City West links raus fahren. In dem Gebiet rund um das markante, weil runde Gebäude des Hotels Radisson Blu sind am Wochenende viele Parkplätze frei. Von dort geht es dann mit der Straßenbahn direkt in die City.

Von Karlsruhe aus fahren fast stündlich Züge nach Frankfurt Hbf. In einer Stunde, ohne Umsteigen, für unter 80 Euro. Besser geht es kaum.