BESTE AUSSICHTEN: Die Altstadt von Zürich vom Lindenhof aus | Foto: Kranich

Reisetipps: Ein Tag – ein Ziel

Zürich – eine Stadt wie von Apple

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24 Stunden in einer Stadt, die weniger als drei Stunden entfernt liegt – das ist die Idee hinter der BNN-Serie 24 in unter 3. Heute geht es für ein Wochenende in die Schweiz. Genauer gesagt nach Zürich – dem  Apple-Gerät und den Städten.

Sind Sie Apple oder Android? Mac oder Microsoft? Gehören sie zu jenen Menschen, die lieber viel zahlen für ein Gerät, das was hermacht, oder sind Sie einer jener Pragmatiker, die überhaupt nicht einsehen, warum sie für ein Smartphone oder einen Computer, der weniger kann, mehr Geld zahlen sollen? Wenn ja – dann lassen Sie die Finger von Zürich. Sparen Sie sich die Kohle und verbringen Sie besser 24 Stunden in einer Stadt, in der das Preis-Leistungsverhältnis etwas – sagen wir freundlich – ausgewogener ist.
Zürich ist, wenn nicht DIE, so doch mit Sicherheit eine der teuersten Städte auf der ganzen Welt. Ein Abendessen für Zwei unter 100 Euro? Vergessen Sie’s! Sogar ein Falafel-Wrap auf die Hand gibt es kaum unter elf Franken (rund zehn Euro), dazu ein Getränk – schwuppdiwupp sind 30 Euro weg.
Nur wer es schafft, sich 24 Stunden lang mal keine Gedanken um das schöne, hart verdiente Geld zu machen, der findet in Zürich paradiesische Perfektion.

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Elegant und trendy

Die Altstadt ist alt und schön, Stararchitekten haben hier und da ihre Marke hinterlassen, alles ist sauber – sogar die Schmuddelecken – und alles ist irgendwie nachhaltig und überaus serviceorientiert. Es gibt Kunst, Kultur und Subkultur, teure Shops, aber auch jede Menge kreative, kleine Läden. Es gibt tolle Aussichten, ein praktisches ÖPNV-System, es gibt Orte von konservativer Eleganz und andere, an denen eine supertrendige junge Szene wirkt. Das absolut Tollste aber ist das viele Wasser, das durch die Stadt fließt, gluckert und plätschert, das aus jedem Brunnen in Trinkwasserqualität sprudelt und das man im Sommer immer und fast gratis genießen kann.

Was tun in 24 Stunden?

Sehenswürdigkeiten, Restaurants und ein Hotel – die BNN machen Vorschläge für einen runden Tag.

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Wie kommt man hin?

274 Kilometer trennen den Hauptbahnhof in Karlsruhe vom dem in Zürich. 274 Kilometer, die man entweder auf der Straße oder auf der Schiene zurücklegen kann. Wenn man allerdings die einzige Bedingung unserer Serie „24<3“ (zur Erinnerung: Das bedeutet 24 Stunden in einer Stadt, die weniger als drei Stunden von Karlsruhe entfernt ist) erfüllen möchte und in weniger als drei Stunden am Zielort sein will, dann sollte man lieber auf die Bahn ausweichen. Das Navi taxiert die Autofahrt zwar auf 2 Stunden und 54 Minuten, aber wir wissen ja alle, dass es sich dabei um die Idealzeit unter optimalen Bedingungen handelt. „Optimale Bedingungen sind auch bei der Bahn sehr selten“, werden die Skeptiker einwerfen. Das stimmt – trotzdem beträgt die Bahnzeit selbst mit Umstieg am Schweizer Bahnhof in Basel etwas weniger als drei Stunden. Dank diveser Sparpreise kostet die Reise um die 90 Euro. Wer keine Autovignette hat, sollte sich die Bahnalternative doppelt überlegen. Denn allein die kostet 36,50 Euro.