Bauen kostet viel Geld und heute mehr als gestern. Umso wichtiger ist eine solide Finanzierung, eine laufende Kostenkontrolle und die Auswahl verlässlicher Baupartner und -berater.
Bauen kostet viel Geld und heute mehr als gestern. Umso wichtiger ist eine solide Finanzierung, eine laufende Kostenkontrolle und die Auswahl verlässlicher Baupartner und -berater. | Foto: bluedesign/Adobe Stock

Beilage „Bauen & Wohnen“

Auf gute Partnerwahl kommt’s an

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Den Traum von den „eigenen vier Wänden“ verwirklichen? Teuer, teuer, teuer! Die Schlagzeilen überschlagen sich zum Thema. In einem Jahr, sind die Neubaupreise für konventionell gefertigte Wohngebäude bundesweit um 4,8 Prozent gestiegen, regional einen Tick mehr oder weniger.

Rohbauarbeiten sind um 5,6 Prozent teurer geworden. Den größten Anteil daran haben den amtlichen Bundesstatistikern zufolge Betonarbeiten (plus 5,8 Prozent), Mauerarbeiten (plus 6 Prozent), Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten (plus 4,5 Prozent), Zimmer- und Holzbauarbeiten (plus 4,1 Prozent) und – Achtung! – Erdarbeiten mit plus 7,4 Prozent. Ausbauarbeiten an Wohngebäuden sind um 4,2 Prozent teurer geworden. Für Tischlerarbeiten müssen 3,8 Prozent mehr auf den Tisch gelegt werden, für Heizanlagen- und zentralen Wassererwärmungsanlagen 4 Prozent, bei Nieder- und Mittelspannungsanlagen 5,6 Prozent, für Metallbauarbeiten 4,6 Prozent. Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden verteuerten sich gegenüber dem Vorjahr um 4,3 Prozent. Der Vergleich bezieht sich übrigens auf Februar 2019 zum Vorjahresmonat. Begründet wird das Geschehen vom Hauptverband der Deutschen Bauindustrie mit gestiegenen Personalkosten, höheren Tarifgehältern und der starken Auslastung der Betriebe. Und was macht nun der bauwillige Verbraucher mit diesen Informationen? Er muss sich maximal drauf einstellen!

Vom Keller bis zum Dach und zurück sollte jedes Bauprojekt akribisch durchgeplant und die Planung auch eingehalten werden.
Vom Keller bis zum Dach und zurück sollte jedes Bauprojekt akribisch durchgeplant und die Planung auch eingehalten werden. | Foto: kiono/Adobe Stock

Die anhaltend niedrigen Zinsen sind zwar höchst reizvoll, sollten aber nicht dazu verleiten, das eigene Budget durch die rosarote Brille zu sehen. Eine realistische Finanzierungsplanung, in der auch der Faktor Unvorhergesehenes berücksichtigt wird, ein umfassender Kostenplan fürs Projekt sowie eine möglichst akribische, laufende Kostenkontrolle sind oberste Gebote. Ganz wesentlich ist natürlich, die Baupartner mit Argusaugen auszuwählen, das heißt, im Vorfeld genau zu recherchieren, und Verträge, etwa mit dem Generalunternehmer oder Bauträger, vor der Unterschrift genauestens zu prüfen. Für all diese und weitere Aspekte gibt es für Endverbraucher fachkundige Unterstützung. Zum Beispiel durch unabhängige Portale wie www.baufoerderer.de.

Mehr Informationen zum Thema in unserer aktuellen Sonderveröffentlichung "Bauen & Wohnen".
Mehr Informationen zum Thema in unserer aktuellen Sonderveröffentlichung „Bauen & Wohnen“.