Die Wüste lockt: Bertram Hornung aus Stutensee freut sich auf das 24-Stunden-Rennen von Dubai. Er startet bei dem Wüstentrip mit drei Kollegen aus dem Porsche Sports Cup. | Foto: Gruppe C

Premiere für Bertram Hornung

Start beim 24-Stunden-Rennen von Dubai

Für Bertram Hornung beginnt das Jahr 2017 gleich mit einer besonderen Herausforderung. Am 13. Januar startet der passionierte Freizeit-Motorsportler aus Stutensee erstmals beim 24-Stunden-Rennen von Dubai. Als Instruktor für die Porsche World Road Show  hatte Hornung vor einigen Jahren schon mal die eine oder andere Runde im Autodrome der Dubai Motorcity. Das, was auf den zweiten Vorsitzenden des MSC Weingarten dann bei seinem Wüstentrip zukommt, ist aber von einem anderen Kaliber.

100 Fahrzeuge für 24-Stunden-Rennen von Dubai gemeldet

„Rund 100 Fahrzeuge sind gemeldet. So viele Autos auf dem knapp 5,4 Kilometer langen Kurs, das wird ganz schön eng auf der Piste“, vermutet Hornung. Aber auch Sand und Staub neben der Ideallinie würden die Sache recht anspruchsvoll machen. „Nicht zu vergessen das Nachtfahren“, so Hornung, der am 9. Januar in das Emirat am Persischen Golf fliegt. Dann steht als erstes die Streckenbesichtigung an.

 

Starten wird Hornung, der „normalerweise“ erfolgreich im Porsche Sports Cup Zuhause ist, im Porsche Cayman GT 4 (385 PS) mit der Nummer „777“ von Schwede Motorsport. 19 weitere Teams, unter anderem auch von BMW, sind in seiner Klasse eingeschrieben.

Mit einem Porsche Cayman bestritt Hornung in der vergangenen Saison die Porsche Sports Cup Endurance.
Mit einem Cayman GT 4 bestritt Hornung in der vergangenen Saison die Porsche Sports Cup Endurance. | Foto: Gruppe C

Am 13./14. Januar im Porsche Cayman mit der Nummer „777“

Der 56-Jährige teilt das Lenkrad mit Norbert Kraft, Hans Sadler und Phillip Bethke. Man kennt sich aus dem Sports Cup und „Phillip war es, der gefragt hat, ob ich Interesse hätte, in Dubai zu fahren“, erzählt Bertram Hornung. Vier Männer, ein Auto: „Wie letztlich die Wechsel-Rhythmen aussehen, wird sich zeigen. Das hängt auch vom Benzinverbrauch und vom Reifenverschleiß ab“, verdeutlicht Hornung. „Denn natürlich müssen die Stopps so koordiniert werden, dass wir dabei möglichst wenig Zeit verlieren.“

Auch Bernd Schneider und Cora Schumacher gemeldet

Die 24 Stunden von Dubai sind Teil einer Langstreckenserie, Bertram Hornung startet aber nur im Wüstenstaat. Seit 2006 (Premierensieger: Dieter Quester, Hans-Joachim Stuck, Philipp Peter, Toto Wolff auf BMW M3) lockt das Rennen regelmäßig auch namhafte Fahrer an. In der Starterliste diesmal unter anderem: Bernd Schneider, Jeroen Bleekemolen, Christian Frankenhout, Marco Engel, Marcel Fässler – Cora Schumacher. Und das Ziel von Hornung und Co? „Zu allererst ankommen.“ Dann fügt er hinzu: „Wenn wir ohne größere Schäden durchkommen, ist ein vorderer Platz schon drin.“