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Mit Bus und Bahn geht es für die deutschen Fußballerinnen nach Valenciennes zum zweiten WM-Spiel gegen Spanien. | Foto: Sebastian Gollnow

Ausblick

Das bringt der Sonntag bei der Frauen-WM

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Bruz (dpa) – Nach dem mühevollen 1:0-Auftaktsieg gegen China bleibt den deutschen Fußballerinnen nicht viel Zeit zum Ausruhen und zur Vorbereitung auf das zweite Gruppenspiel am 12. Juni in Valenciennes gegen Spanien.

Jetzt heißt es für die Spielerinnen erstmal: Kofferpacken! Um 9.35 Uhr steht die Abfahrt mit dem Bus vom idyllischen Golf-Resort «Domaine de Cicé Blossac» in Bruz zum Hauptbahnhof in Rennes auf dem Programm. Mit dem französischen Schnellzug TGV soll es um 10.27 Uhr in knapp dreieinhalb Stunden nach Lille gehen, wo das Team gegen 14.30 Uhr im Hotel «Mercure Lille Metropole» einchecken soll.

Für die zahlreichen mit Blessuren gezeichneten Akteurinnen steht am Nachmittag nur Pflege und Regeneration an. Die nicht zum Einsatz gekommenen Spielerinnen sollen am späten Nachmittag eine Trainingseinheit absolvieren. «Was zählt, sind die drei Punkte. Aber wir haben viel auf die Socken bekommen», fasste Siegtorschützin Giulia Gwinn das Geschehen gegen China treffend zusammen.

Martina Voss-Tecklenburg sorgt sich um einige Spielerinnen. Besonders hart traf es Dzsenifer Marozsan. Auch Spielführerin Alexandra Popp musste während der Partie minutenlang behandelt werden. «Es sind fast alles Sprunggelenk-Geschichten», erklärte die Bundestrainerin. «Bei Dzseni müssen wir die genaueren Untersuchungen abwarten. Aber der Fuß sieht nicht gut aus.»

Was passiert sonst noch am Sonntag bei der WM?

Drei weitere WM-Partien gibt es: In der Gruppe C treffen schon um 13.00 Uhr Australien und Italien in Valenciennes aufeinander, dem nördlichsten WM-Spielort. Das zweite Spiel bestreiten im Wintersportort Grenoble Brasilien und WM-Neuling Jamaika (15.30 Uhr).

Besonders reizvoll ist das «Schwester-Duell» zwischen England und WM-Debütant Schottland (18.00 Uhr) in der Gruppe D in Nizza. Die Schottinnen brachten es fertig, sich in ihrer Qualifikationsgruppe als Erste unter anderem gegen die damals noch von Voss-Tecklenburg betreute Schweizer Frauen-Nationalmannschaft durchzusetzen.