Jubel
Unter Cheftrainer Adi Hütter (r) spielen die Frankfurter bisher eine beeindruckende Saison in der Europa League. | Foto: Arne Dedert

Europa League

Eintracht feiert und hofft auf attraktives Achtelfinal-Los

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Frankfurt/Main (dpa) – Der Vorstoß unter die besten 16 Teams der Europa League erfüllte Eintracht Frankfurts Trainer Adi Hütter mit Stolz.

«Wir haben einen wunderschönen Europacup-Abend erleben dürfen. Die ganze Stadt feiert. Es war ein Riesenspektakel», sagte der Österreicher nach der 4:1-Gala der Hessen im Zwischenrunden-Rückspiel gegen den ukrainischen Meister Schachtjor Donezk. «Das ist auch für mich ein besonderer Moment.» Am Freitagmittag gehen die Blicke von Hütter und seinen Schützlingen nach Nyon, wo in der UEFA-Zentrale der nächste Gegner ausgelost wird.

MÖGLICHE GEGNER: Ein Wunsch-Los hat Hütter nicht. «Wir nehmen, was kommt», sagte der 49-Jährige. Im Topf befinden sich europäische Fußball-Schwergewichte wie der FC Chelsea, der FC Sevilla oder Inter Mailand, aber auch weniger klangvolle Namen wie Slavia Prag, Stade Rennes oder Leverkusen-Bezwinger FK Krasnodar. Eintracht-Präsident Peter Fischer ist der nächste Gegner fast egal. «Ich würde nur nicht gerne nach England reisen, weil das sehr, sehr schwer werden würde», sagte Fischer.

Neben Chelsea ist auch der FC Arsenal mit den Deutschen Mesut Özil, Shkodran Mustafi und Bernd Leno noch dabei. Der Torwart spielte einst bei Bayer Leverkusen mit Eintracht-Mittelfeldmann Danny da Costa zusammen. «Wir haben uns vorgenommen, dass wir gegeneinander spielen. Vielleicht klappt es jetzt schon», sagte da Costa. «Wenn nicht, müssen wir noch eine Runde weiterkommen.»

DAS RENOMMEE: Schon jetzt hat die Eintracht den größten internationalen Erfolg seit der Saison 1994/95 verbucht, als sie bis ins Viertelfinale des UEFA-Pokals kam. «Die Bedeutung für den Verein ist enorm», erklärte Vorstand Axel Hellmann.

Während Bayer Leverkusen in der Europa League ausgeschieden ist und auch Bundesliga-Tabellenführer Borussia Dortmund und Vizemeister Schalke 04 in der Champions League vor dem Aus stehen, mischen die Hessen international weiter mit. «Wir werden den deutschen Fußball in der nächsten Runde repräsentieren», stellte Hellmann stolz fest. «Das ist eine große Ehre für den Verein, aber wir sind in dieser Rolle auch aller Ehren wert.»