bfv-Präsident Ronny Zimmermann lobt die Kandidatur von Fritz Keller: "Wir sind uns sicher, dass wir mit Fritz Keller im Falle seiner Wahl Ende September an der DFB-Spitze einen starken Fürsprecher für den Amateurfußball hätten." | Foto: GES

Statement des bfv-Chefs

Ein Badener soll DFB-Chef werden: Das sagen Zimmermann und Wellenreuther

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Jetzt steht fest, wer Kandidat für den DFB-Präsidentschaftsposten werden soll. Und es ist ein waschechter Badner: Fritz Keller ist bisher Präsident des SC Freiburg, außerdem ein Patenkind von Fritz Walter und preisgekrönter Winzer. Ronny Zimmermann, Chef des Badischen Fußballverbands, ist zufrieden – und hofft auf Impulse für den Amateurfußball.

Keller soll Nachfolger von Reinhard Grindel werden. Der war vor vier Monaten zurückgetreten – seither ist der DFB ohne Chef.

Wir sind uns sicher, dass wir mit Fritz Keller im Falle seiner Wahl Ende September an der DFB-Spitze einen starken Fürsprecher für den Amateurfußball hätten.

Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbands 

Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbands (BFV), ist zufrieden mit der Entscheidung: „Fritz Keller ist ein Mensch, dessen Herz am richtigen Fleck sitzt und für den Fußball im Ganzen schlägt“, sagt er.

„Aus Landesverbandssicht können wir uns hinter diesen Vorschlag der Findungskommission stellen, da Fritz Keller ein großer Kenner des Amateurfußballs und dessen Bedeutung ist. Wir sind uns sicher, dass wir mit Fritz Keller im Falle seiner Wahl Ende September an der DFB-Spitze einen starken Fürsprecher für den Amateurfußball hätten.“

Fritz Keller
Fritz Keller lächelt in die Ferne schauend. | Foto: Patrick Seeger/Archiv

Keller habe sportlich über mehrere Jahre hinweg bewiesen, dass er einen Fußballclub erfolgreich führen kann. „Vor allem aber setze ich auf seine menschlichen Kompetenzen, um die unterschiedlichen Interessen im Fußball zusammenführen zu können“, sagte Zimmermann.

KSC-Präsident hofft auf Zustimmung für Keller

Ingo Wellenreuther, der Präsident des Karlsruher SC, hält Keller menschlich sowie fachlich für „hervorragend geeignet: „Ich kenne ihn persönlich gut und hoffe auf große Zustimmung für ihn“, sagte Wellenreuther am Donnerstagnachmittag. „Durch seine Arbeit beim SC kennt er die Bundesliga. Er weiß um die Empfindlichkeiten der Vereine, nicht nur in der Ersten Liga. Das ist wichtig.“

Zuspruch vom Geschäftsführer der DFL

Christian Seifert, der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga und gebürtiger Rastatter, begrüßt die Entscheidung für Fritz Keller ebenfalls: „In den Jahren der Zusammenarbeit habe ich Fritz Keller als sehr wertvollen Gesprächspartner kennengelernt – als Clubchef, aber auch als DFL-Aufsichtsrat und im Rahmen der DFL Stiftung.“ Keller zeichne ein unabhängiger Unternehmensgeist sowie grißes Verantwortungsgefühl und Bodenständigkeit aus.

Özdemir lobt Wahl auf Twitter

Und auch aus Schwaben gibt es Zuspruch für Keller: Der Grünen-Politiker und VfB-Stuttgart-Fan Cem Özdemir lobte Keller auf Twitter: „Eine gute wahl und Chance für einen Neubeginn beim DFB“, schrieb Özdemir. „Hat beim SC Freiburg gezeigt, dass er was vom Fußball versteht. Und ein großartiger Winzer und Gastronom ist er noch dazu.“