Anton Fink

Torjäger Fink im Interview

„Ganz okay“ beim KSC

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KSC-Torjäger Anton Fink ist froh über die Länderspielpause, die der Fußball-Drittligist aus Karlsruhe mit 19 Punkten auf dem vierten Tabellenplatz und damit in Tuchfühlung zum Führungstrio VfL Osnabrück (22), Krefelder FC (22) und Preußen Münster (19) zubringt. Im Interview spricht der Drittliga-Rekordtorjäger über seine Zwischenbilanz nach elf Spieltagen, die Konkurrenz und seinen Blick auf die Stadionpläne der Stadt.

 

Herr Fink, wie tut Ihnen die Aussicht, am Wochenende mal kein Spiel zu haben?

Fink: Die Länderspielpause tut relativ gut. Wir können ein bisschen runterfahren und dann wieder Vollgas geben.

Trotz der Niederlage am vergangenen Wochenende in Rostock scheint die Stimmung gut…

Fink: Von außen her natürlich. Aber wir selbst hatten den Anspruch, zumindest einen Punkt aus Rostock mitzunehmen. Dass ist uns leider nicht gelungen. Wir bauen uns da selber Druck auf ein bisschen.

Sportdirektor Oliver Kreuzer sagte vor dem Rostock-Spiel, man gebe den Aufstieg nicht als Ziel aus, würde ihn aber mitnehmen. Wie sehen Sie die Situation?

Fink: Für uns hat das gar keine Priorität. Wir wollen uns als Mannschaft weiterentwickeln und natürlich solange wie möglich da vorne dabei bleiben. Wenn wir die Siege holen, ist es natürlich umso schöner  und dann schauen wir, was rauskommt.

Wie fällt Ihr Zwischenfazit nach elf Spieltagen aus?

Fink: Wie der Trainer das vor der Saison schon sagte: Meistens kommen die, die letztes Jahr oben waren, schlechter rein und die, die unten waren, – siehe Osnabrück – spielen auf einmal oben mit. Preußen Münster auch, und der Absteiger Eintracht Braunschweig stehen am Ende. Aber wir wissen, wie es ist. Wir waren letztes Jahr in der gleichen Situation.  Wir hatten nach dem sechsten Spieltag den Trainer entlassen, am achten kam Alois Schwartz und seitdem haben wir uns eigentlich relativ ordentlich gefangen. Ich denke, dass die Liga sehr, sehr ausgeglichen ist.

Am  21. Oktober spielt der KSC gegen den SV Wehen Wiesbaden, am 22. Oktober ist Mitgliederversammlung und am Tag darauf steht die Stadionentscheidung an. Schaut ihr darauf?

Fink: Wir lesen das schon. Ich denke für die ganze Stadt Karlsruhe ist es richtig, dass hier ein neues Stadion entsteht. Wir sind ein Verein, der Aushängeschild der Stadt ist. Ich denke da würde ein Stadion ganz gut zu Gesicht stehen.

Die Gästekabine sieht recht abgelebt aus – wie ist es mit dem Putz in der Heim-Kabine?

Fink (lacht): Bei uns sieht es ähnlich aus. Naja, wir haben keine Wohlfühloase, aber es ist ganz okay.