Regina Halmich im Interview mit den BNN.
Regina Halmich im Interview mit den BNN. | Foto: SPORT1 / Sebastian Heger

Interview mit Regina Halmich

„Es fehlen die Typen – und auch die Quotenbringer!“

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Wenn in Karlsruhe und Umgebung geboxt wird, darf sie nicht fehlen: Regina Halmich hat den Faustkampf unter Frauen einst salonfähig und die Fächerstadt zu einer Hochburg des Boxens gemacht. Wenn am Samstag Vincent Feigenbutz in der Rheinstettener Ufgauhalle gegen den Polen Przemyslaw Opalach um den WM-Gürtel der GBU kämpft, wird sie als Expertin für Sport 1 ganz genau hinschauen.

„Der Anspruch des Feigenbutz-Teams ist extrem hoch“, sagt Halmich im Interview mit den Badischen Neuesten Nachrichten. Deshalb müsse er Opalach nicht nur dominieren und schlagen, „sondern vernichten, um seine Visitenkarte vorzulegen. Ein schöner Punktsieg reicht da nicht.“

Es braucht echte Kämpfe

Mit einer gewissen Sorge sieht Halmich die Entwicklung des Boxsports in Deutschland. „Es gibt viele Promoter, auch gute Kämpfe, aber es fehlen die Typen – und auch die Quotenbringer“, sagt die 42 Jahre alte Karlsruherin. „Wir brauchen wieder echte Kämpfe zwischen gleichstarken Gegnern, die bis zum letzten Gong spannend sind“, stellt Halmich fest.

Kampf in Rheinstetten

Der 23 Jahre junge Karlsruher Feigenbutz kämpft am Samstag in der Rheinstettener Ufgauhalle gegen den Polen Przemyslaw Opalach um den vakanten WM-Titel im Supermittelgewicht der Global Boxing Union (GBU). Die Veranstalter rechnen mit rund 2000 Zuschauern.

Das komplette Interview gibt es in der BNN am Freitag – gedruckt oder im ePaper. Zum BNN-Digitalangebot.